Das Fensterbild. Ein beinahe Endlos-Projekt.

Seit Jahr und Tag steht ein Fenster bei mir im Keller. Eigentlich ist es ja ein Fensterrahmen. Und wenn man ganz genau sein will, dann ist es ein Flügel von einem alten Kastenfenster. Den ich irgendwo einmal vor einem Feuer gerettet habe. Vielleicht wäre dieser Fensterflügel sonst schon längst in Rauch aufgegangen und hätte bei einem Sonnwendfeuer lichterloh gebrannt. Aber ich habe ihn gerettet. Deshalb steht er jetzt seit vielen Jahren in meinem Keller. Manchmal zerre ich ihn zwischen Wand und Kasten hervor, staube ihn ab und betrachte ihn lange. Warte auf Eingebungen, was ich denn jetzt nun wirklich mit … Das Fensterbild. Ein beinahe Endlos-Projekt. weiterlesen

M – Fenster auf – Fenster zu

Ursprünglich veröffentlicht auf la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée:
Ein Leitmotiv meines Lebens „Fenster auf – Fenster zu“. Wenige Menschen kenne ich, die ein ähnliches Temperaturempfinden haben wie ich. Finde ich die Temperatur angenehm ist allen anderen kalt, finden alle anderen die Temperatur angenehm, ist mir heiß. Auch unter meinen Lebenspartner hat sich noch keiner gefunden, der die Temperaturen, bei denen ich gerne lebe angenehm findet. Ach, ich lebe klimatisch in einem permanenten Kompromiss-Zustand! Die Fenster sind offen, ein angenehmes Lüftchen weht herein, oder es regnet und ich genieße den Geruch… M – Fenster auf – Fenster zu weiterlesen

Muttis Restetruhe

Hier ein erster Auszug aus meinem im Entstehen befindlichen, noch titellosen Bestseller. Ähnlichkeiten mit tatsächlich bestehenden Orten und Personen sind keineswegs zufällig. Ach ja, wichtig: Ein Fenster kommt darin auch vor. *** Zu Beginn der Neunziger gab es noch nicht die zahlreichen Möglichkeiten zur Kontaktknüpfung im Internet; um jemanden kennen zu lernen, musste man raus. Aber wohin? Hier konnte Martin glücklicherweise auf die Erfahrungen von Thorsten zurück greifen, der über die einschlägigen Mög- und Örtlichkeiten in Ostwestfalen und dem südwestlichen Niedersachsen bestens informiert war. Mit einer Mischung aus Faszination und ungläubigem Entsetzen hörte Martin zu, wenn Thorsten mit leuchtenden Augen … Muttis Restetruhe weiterlesen

Ein bisschen Wahn fast ohne Sinn. Ein Gedicht.

Lasst euch erzählen, wie es ist im Hause von Frau Vro, ansonsten heiter, doch heute ganz sicher nicht so. Ward mir doch die Nachtruhe jäh unterbrochen, was meine Gefühle bringt zum Kochen. Langsam kommt der Wahn mir in den Sinn, wenn ich hier kaum bewegungsfähig im Wohnzimmer bin. Mein eigen ruhig Schlafgemach weit weg die Stufen hoch, wo ich nach wie vor humple wie Quasimodo doch. Die zuvor noch reizenden Kinder, die lieben, beenden süße Träume pünktlich um Sieben. Zwei Tage Unpässlichkeit müssen reichen, dann muss der Schmerz dem Alltag weichen. So einfach geht das nicht, fürwahr, ich versteh nicht, … Ein bisschen Wahn fast ohne Sinn. Ein Gedicht. weiterlesen

Wahnsinnsgrün auf dem Mitmachblog

Ursprünglich veröffentlicht auf la parole a été donnée à l´homme pour cacher sa pensée:
Wenn ich mich jetzt nicht umdrehe, folgt er mir weiter und ich kann dann in den Durchgang hineintreten und vielleicht übersieht er mich dann und geht vorbei, mit der grünen Krawatte, gestern war sie doch viel dunkler, aber auch grün. Zufall kann das keiner sein, dass dann immer ein weißer Lieferwagen um die Ecke biegt. Meine Socken sind in der Schultertasche, aber in so einem kleinen Aufzug kann man gar keine Schultertasche tragen und wenn die Türen automatisch zugehen. Ich lege die… Wahnsinnsgrün auf dem Mitmachblog weiterlesen