Das neue Thema (20.11.-26.11.2017)

Wenn die Tage kürzer werden fängt die Zeit des Wartens an: Auf den ersten Schnee, die Feiertage, den Jahreswechsel, den Frühling. Und die Zeit des Suchens: die Winterkleidung im Keller, die Geschenke für alle Lieben, das Keksrezept von Oma oder die Abnehmtipps für Lebkuchensüchtige (ich empfehle die Ersatzdroge Marzipanstollen). Auch ich bin eine Suchende und Wartende. Manchmal wartet man ganz gespannt, ohne dass das Erhoffte eintritt. Dann wartet man noch ein bisschen länger und wisst ihr was dann passiert? Weiterhin nichts. In einem Comic käme an dieser Stelle nun ein zermürbtes „grmpf!“ Letzte Woche habe ich hier ja verkündet, dass … Das neue Thema (20.11.-26.11.2017) weiterlesen

Dialog zwischen Dogmatiker und Empiriker über das Nichts

D: Auf der anderen Seite ist nichts. E: Wie nichts? D: Na, einfach nichts! E: Ich meine, wie sieht dies Nichts aus? weiß oder schwarz oder rot? Ist es durchsichtig oder fest, flüssig oder vielleicht gasförmig? D: Dummes Zeug! Nichts ist nichts und sieht gar nicht aus. Da ist nichts, was irgendwie aussehen könnte. E: Aber wohin verschwindet denn all das, was auf dieser Seite  ist? D: Das bleibt auf dieser Seite, ist doch klar. E: Ich meine, wenn einer gelebt hat und hat ein Bewusstsein gehabt, und jetzt stirbt er. Ist das Bewusstsein denn nun hier oder dort? D: … Dialog zwischen Dogmatiker und Empiriker über das Nichts weiterlesen

Hüben wie drüben.

Tasten. Rechts sind die Tasten und in die hau ich rein. Kann man so nicht sagen. Eher drücke ich sie vorsichtig und zaghaft. Ich will ja keinen erschrecken, wenn ich den falschen Ton treffe und es dann laut durch den Raum plärrt. Das mit der Lautstärke kommt ganz auf die andere Seite an. Da steckt nämlich meine Hand im Gurt und zieht. Oder drückt. Mit Feingefühl oder eben auch nicht. Denn je heftiger ich ziehe, umso lauter wird es. Also immer schön sanft. Kraft gebrauche ich immer erst, wenn ich mir sicher bin. Oder wenn ich vor lauter Ärger ein … Hüben wie drüben. weiterlesen