Jede unerbittliche Minute

Jede unerbittliche Minute erfüllen.

Wie oft habe ich es schon erlebt, das ich vor Menschen allergrößten Respekt, fast Ehrfurcht hatte, bei denen sich nach näherer Bekanntschaft herausstellte das sie dieser nicht annähernd wert waren.

Doch warum ist das so?

Weil ich in verschiedenen Weisen „Hypnotisiert“, aus meiner Mitte herausgebracht wurde.

Ich, wir alle unterliegen verschiedenen Mesmerisierungen, Beeinflussungen, Umpolungen, wie auch immer. Die wir, wenn wir uns dieser bewusst wären nur schwer eingestehen würden, oder manchmal könnten.

Hypnotisieren ist bewusstes entscheiden dafür. Doch die ständig auf uns einströmenden Gedankenflüsse dieser Welt, die oft gesteuert werden, können dann in uns eindringen, wenn wir passiv (negativ) sind oder werden. Dann können wir diese Einflüsse kaum, oder überhaupt nicht beeinflussen. Besteht dieser Zustand über einen längeren Zeitraum, werden wir zu inferioren Geschöpfen, die sich unterordnen.

Sind wir geistig aktiv (positiv) , werden wir zunehmend zu superioren, bestimmenden Geistern. Das schaffen die wenigsten. Was vielleicht auch der Grund ist warum viele Menschen schnell altern. Und viele Kranke nicht die Kraft haben sich gegen ihre Krankheit zu stemmen. Deswegen gibt es auch wesentlich weniger Führungspersönlichkeiten.

Fast immer geschehen diese Dinge unbewusst. Deswegen müssen wir sie ins Bewusste hohlen.

Für ein Miteinander ist es aber wichtig das es beides gibt. Und das eine ist nicht besser wie das andere. Etwas viel entscheidenderes ist es, sich darüber im klaren zu werden wohin man sich bewegt, was passiert und mit wem man wann seine Zeit verbringt. Ich habe keine Ahnung warum der/die eine so und der/die andere so ist. Aber keines ist besser als das andere. Das eine Leben kann so erfüllt oder unerfüllt sein wie das andere.

Es ist eine Frage der Energie. Denn diese fließt immer von einer höheren Potenzierung zur niederen. Und das ist auch bei geistiger Energie so.

Wenn sich also ein Zielgerichteter Mensch immer nur mit antriebslosen und Interessenlosen Menschen umgibt, wird das abfärben. Ich bitte hier keinerlei Wertung hinein zu interpretieren. Denn auch ein superiorer Geist kann ohne Ziel sein, oder umgekehrt ein inferiorer mit Zielen.

Wer nachdenkt findet für beides Beispiele genug.

Dieses Gesetz gilt für alle privaten Beziehungen. Im beruflichen oder geschäftlichen Bereich ist das bei weitem nicht so wichtig.

Wenn ich eine Blume mit Jauche begieße, kann nichts von innen wachsen.

Natürlich wachsen auch wir, Physisch wie Mental, von innen. Aber wenn ich mich auf beiden ebenen nur mit minderwertigem nähre, werde ich nicht wachsen.

Und im Moment formt sich ein Großteil der Gesellschaften danach, minderwertiges aufzunehmen. Freiwillig, oder unfreiwillig.

Wenn du den Kopf bewahrst, ob rings die Massen
Ihn auch verlieren und nach Opfern schrein;
Dir treu sein kannst, wenn alle dich verlassen,
Und dennoch ihren Wankelmut verzeih’n;

Kannst warten du und langes Warten tragen,
Läßt dich mit Lügnern nie auf Lügen ein;
Kannst du dem Hasser deinen Haß versagen
Und doch dem Unrecht unversöhnlich sein;

Wenn du kannst träumen, doch kein Träumer werden;

Nachdenken – und trotzdem kein Grübler sein;
Wenn dich Triumph und Sturz nicht mehr gefährden,
Weil beide du als Schwindler kennst, als Schein;

Kannst du die Wahrheit sehn, die du gesprochen,
Verdreht als Köder für den Pöbelhauf;
Siehst du als Greis dein Lebenswerk zerbrochen
Und baust mit letzter Kraft es wieder auf:

Wenn du auf eines Loses Wurf kannst wagen
Die Summe dessen, was du je gewannst,
Es ganz verlieren, und nicht darum klagen,
Nur wortlos ganz von vorn beginnen kannst;

Wenn du, ob Herz und Sehne längst erkaltet,
Sie noch zu deinem Dienst zu zwingen weißt
Und durchhältst, auch wenn nichts mehr in dir waltet
Als nur dein Wille, der „Durchhalten“ heißt:

Kannst du zum Volke ohne Plumpheit sprechen,
Und im Verkehr mit Großen bleibst du schlicht;
Läßt du dich nicht von Freund noch Feind bestechen,
Schätzt du den Menschen, überschätzt ihn nicht;

Füllst jede unerbittliche Minute
Mit sechzig sinnvollen Sekunden an:
Dein ist die Erde dann mit allem Gute,
Und was noch mehr mein Sohn: Du bist ein Mann!

-Rudyard Kipling- „Das Dschungelbuch“;

Deswegen ist es so wichtig was wir wie auch immer aufnehmen.

Nie sich beugen! Nie sich erniedrigt fühlen in der Gegenwart irgend eines Menschen. Wer das tut, leitet Gedankenströme der Abhängigkeit in sein Gemüt, zieht so immer mehr unwürdige Anlässe an.

Anerkennung und Respekt für die Leistung anderer. Aber niemals unterordnen.

Anderen immer auf Augenhöhe gegenübertreten. Egal wem!

Was der andere hat oder kann, kann ich auch. Ich muss es nur erwecken. Und das kann ich, wenn ich es wirklich will! In der Kraft ruhend, das die Naturgesetze des Universums allem übergeordnet sind.

Die Gedanken, die ,ich am häufigsten denke, werden mir im Leben wieder begegnen.

Danke für die Aufmerksamkeit!

Alles Gute, Gesundheit, Frieden und Harmonie.

Luke Elljot

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