Hoffnung …

… nicht mehr weiter zu wissen und nicht mehr zu können, keine Kraft mehr zu haben und auch keinen Mut, nicht wissen, wie es weiter gehen kann oder soll, so müde zu sein, unendlich müde, in Dunkelheit zu ertrinken, sich nicht bewegen zu können, in Schwärze ertrinken, hinab sinken, schwer auf dem Boden aufschlagen, ohne ein Laut, hilflos sein und klein, nicht mehr zu wollen, nicht mehr zu können, um sich schlagend, nach Hilfe schreiend, was keiner hört, weil dein Gesicht ein Lächeln trägt, das deine Augen nicht erreicht ….

2016-08-04 21.21.16

… und irgendwo tief in sich die Hoffnung zu tragen, dass es weiter geht, irgendwann die Sonne wieder scheint und das Eis schmilzt, irgendjemand die Rettungsleine zieht oder die Rettungsweste reicht, jemand da ist, der hilft, die Leiter zu erklimmen, der nicht viel sagt, aber da ist, stützend, tragend, mit hilft, die Steine aus dem Weg zu räumen, jemand, der die Scheiben putzt, damit die Sonne auf dich scheint….

Hoffnung….

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11 Gedanken zu “Hoffnung …

  1. … irgendwo … irgendwann … irgendjemand … jemand … jemand …

    … die ganze Woche geht mir das schon so beim Lesen der Beiträge, dass Hoffnung so sehr verknüpft ist mit hilflos und alles schlecht, und dass ich einfach nicht weiß, ob ich sie nun gut oder nicht gut finden soll …

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    1. Ich glaube, dass Hoffnung prinzipiell gut ist. Stell Dir wirklich mal vor, du wärst hoffnungslos – das wäre zwar furchtbar, auf der anderen Seite ist es auch gut, weil du Gewissheit in einer bestimmten Situation hast und dich darauf einstellen kannst. Letztendlich kommt es wahrschienlich – wie immer – auf die Situation an …..

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      1. Ich war in meinem bisher immer bemerkenswert unkomplizieretn Leben zum Glück noch nie in einer hoffnungslosen Situation holzklopf, vielleicht bin ich einfach zu phantasielos und naiv.

        Für mich klingt da immer eine Zweischneidigkeit mit, dass die Gefahr besteht zu sehr zu hoffen und zu wenig zu tun. Sich der Hoffnung hingeben, dass es schon jemand richten wird.

        Da taucht dann bei mir schon mal das hässliche Klischee auf von der dauerleidenden Schönheit, die auf den Prinzen wartet und währenddessen jammert, dass alles so schlimm ist und sie ja so gar nichts tun kann, weil vor der Haustür der Drache liegt, sie aber noch nicht mal nachgeschaut hat, wohin der sperrangelweit offene Hinterausgang führt.

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      2. Das ist bei mir anders: Ich finde hoffen heißt nicht, dass man im Nichts-tun versinkt, sondern eben – soweit möglich – etwas dafür tut, dass die Situation eine andere wird. Aber das Bild der wartenden Prinzessin ist sehr schön – und birgt Stoff für eine schöne Geschichte 🙂

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