Voller (Ein-)Satz

speech-1027854_1920Das Wort „Kauderwelsch“ setzt sich aus zwei Worten zusammen: Kauen und Welsh. Welsh ist die merkwürdige Sprache, die in Wales gesprochen wird, weil die Welse von den Engländern nicht verstanden werden wollen. Kauen ist das mechanische Zerkleinern von fester Nahrung im oralen Bereich; es hat die Eigenart, die Artikulation des Menschen defizitär werden zu lassen.
(http://www.stupidedia.org/stupi/Kauderwelsch)

Habt ihr schon mal in einem Vortrag gesessen, indem ihr kein Wort verstanden habt, weil der Vortragende einfach nicht zum Punkt gekommen ist?
Wir haben uns immer gefragt, wie das eigentlich genau funktioniert. Mit viel Bastelei ist es auch uns gelungen, aus einem Satz einen ganzen Text zu fabrizieren und mit ganz viel unnützem Balast zu verbinden:

Als wir – dieses Personalpronomen steht stellvertretend für, d.h. anstelle von oder als Ersatz für, Marie und Kathrin, die gemeinsam den Blog, also eine Art virtuelles Tagebuch im Internet, betreiben, und soll zeigen, dass wir gemeinsam bzw. als Team an diesem Text gearbeitet haben – letzte Woche bzw. vor sieben Tagen bzw. vor knapp 168 Stunden bzw. vor geschätzt 10.080 Minuten oder gar 604.800 Sekunden das Thema der Woche, das wir für eine sehr kreative Idee auf diesem Mitmachblog, der uns im Übrigen sehr viel Freude bereitet, halten, gelesen haben (korrekterweise natürlich „gelesen hatten“, weil wir das einleitende „als“ als temporale Subjunktion (= unterordnen Nebensatz) mit vorzeitiger Sinnrichtung verwenden wollten), war uns – man beachte die gezielte Verwendung des Personalpronomens –bereits bewusst, weil wir selbst eher keine Verfechter des Kauderwelsch sind, sondern Dinge und Sätze und Aspekte gerne schnell und zügig auf den Punkt bringen, dass wir keinen sinnvollen, wobei natürlich der Sinngehalt im Auge des Lesers (oder der Leserin) liegt und wir rein subjektiv hier nur unsere Meinung darstellen können, durch die allerdings der Text eine wertende Note bekommt, Beitrag, der in Bezug auf den vierten Nebensatz wie ein Bericht in einem Tagebuch funktionieren würde, zustande bringen würden (der Potentialis hat sich leider bestätigt.

Und so sieht der Text aus, wenn man ihn seine Bestandteile zerlegt. Wirklich relevant ist eigentlich nur der orange Teil. 😀

Als wir – dieses Personalpronomen steht stellvertretend für, d.h. anstelle von oder als Ersatz für, Marie und Kathrin, die gemeinsam den Blog, also eine Art virtuelles Tagebuch im Internet, betreiben, und soll zeigen, dass wir gemeinsam bzw. als Team an diesem Text gearbeitet haben – letzte Woche bzw. vor sieben Tagen bzw. vor knapp 168 Stunden bzw. vor geschätzt 10.080 Minuten oder gar 604.800 Sekunden das Thema der Woche, das wir für eine sehr kreative Idee auf diesem Mitmachblog, der uns im Übrigen sehr viel Freude bereitet, halten, gelesen haben (korrekterweise natürlich „gelesen hatten“, weil wir das einleitende „als“ als temporale Subjunktion (= unterordnen Nebensatz) mit vorzeitiger Sinnrichtung verwenden wollten), war uns – man beachte die gezielte Verwendung des Personalpronomens – bereits bewusst, weil wir selbst eher keine Verfechter des Kauderwelsch sind, sondern Dinge und Sätze und Aspekte gerne schnell und zügig auf den Punkt bringen, dass wir keinen sinnvollen, wobei natürlich der Sinngehalt im Auge des Lesers (oder der Leserin) liegt und wir rein subjektiv hier nur unsere Meinung darstellen können, durch die allerdings der Text eine wertende Note bekommt, Beitrag, der in Bezug auf den dritten Nebensatz wie ein Bericht in einem Tagebuch funktionieren würde, zustande bringen würden (der Potentialis hat sich leider bestätigt).

Ein sehr informativer Satz, oder? 😆

//Viele liebe Grüße von
Marie und Kathrin

 

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10 Gedanken zu “Voller (Ein-)Satz

  1. Was wäre das Deutsche ohne seine wunderbaren Nebensätze? Relativ oft einfach und oft einfach relativ.
    Ich habe heute übrigens auch Welse gesehen: Die sahen nicht so aus, als legten sie Wert darauf, überhaupt von einem Menschen verstanden zu werden. Die Engländer sind also nicht alleine 😉

    Gefällt 1 Person

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