aber ich habe… doch gar nichts bestellt!

Echt mal! Und trotzdem bekomme ich was.
Immerzu.
Ohne das ich das WILL oder WOLLTE oder eben BESTELLT habe.
Komisch.
Gestern schon wieder.
Die nahezu tägliche Hunderunde mit einer Nachbarin und ihren beiden Knuddels.
Wobei die Hündin etwas kleiner und graziöser ist als der Rüde, der als Labrador-Mix schon um einiges größer und auch – hm… auf manche – bedrohlicher wirkt.

Ich liebe beide. So wie ich alle Lebewesen – naja, zumindest ALLE Tier-Lebewesen – liebe.

Aber ich schweife ab.
Sorry, die Wochen waren wieder hart und anstrengend.

Also, ich bekam – zusammen mit dem Großen, den ich dann ja an der Leine habe, etwas UNBESTELLTES.
Nämlich Beifall.
Weil ich den Großen beim „Leckerli“-„Geben“ wieder etwas „vorführen“ ließ. Er spielt soooo gern.

Frauchen war durch ein Gespräch abgelenkt, diese Gesprächspartnerin hatte – taktisch ganz unklug 😉 – ein paar „Kaustangen“ dabei, die sie den Knuddels aber „erst nachher“ beim Besuch beim Frauchen geben wollte.
HÄÄÄ? Das konnten die Hundis aber gar nicht „verstehen“.

Da fiel mir ein, das der Große ja (an dem Tag) nicht mit mir „üben“ musste, weil er es als „Zugmaschine“ wieder mal extrem eilig hatte, seine Nase in sämtliche Weiten der Wiesen-Acker-Wege-Welt hineinzugraben.
Und weil wir die „mittelgroße“ Runde gegangen sind, wo es diese EINE „Übungstreppe“ eben nicht gibt.

Achso, ja, also der Beifall, der kam von einigen Umstehenden.
Weder Hund noch ich hatten darauf geachtet, dass ausser Frauchen und deren Gesprächspartnerin eventuell noch andere Passanten da waren.
Hund und ich waren so ineinander und miteinander und ins gemeinsame Leckerli-„Spiel“ vertieft…
Wir wollten doch gar keinen Beifall!!!
Aber es war nett.
Auch ohne „Bestellung“.

Aber so ist das, manchmal, auf dieser Welt.
Das was man will, oder möchte… wo ist da eigentlich der Unterschied?
Das bekommt man jedenfalls selten oder gar nicht oder nur… wenn man hinterher rennt und bettelt oder rabiat und brutal ist.

Was man nicht will oder eben nicht möchte… das bekommt man serviert, manchmal auf einem Silbertablett, manchmal in einem Briefumschlag oder ansonsten… in Worten oder Gesten.

Man kann übrigens solche (unerwünschten) Briefumschläge – ohne Inhalt – auch wunderbar als „Notizzettel“ nutzen.
Mach ich schon länger so.
Die (oftmals) unerwünschten Inhalte jedoch, die muss ich dann auch in Kauf nehmen.

Mein Glas ist jedenfalls meistens halbvoll. Das kommt ein kleines bisschen mit auf den Inhalt an 😉
Wie wunderbar.

Ach ja… da fällt mir ein…

Ich hatte doch aber was… anderes bestellt!
Nicht so ein Chaos in der Welt!
Nicht solche Kriege, Glaubensfragen oder Klingonen,
nicht solche Hungersnöte, Bomben oder Terror-Religionen!

Ich möchte Frieden, Respekt und Anstand haben!
Das sich alle Wesen am achtsamen Dasein laben!
Sich helfen, unterstützen und dankbar sind,
für jedes Leben, jedes Dasein, jedes Wesenskind!

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Ein Gedanke zu “aber ich habe… doch gar nichts bestellt!

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