Es ist angerichtet

Endlich ein Mitmachthema, das speziell die Vegetarier anspricht (obwohl bereits an anderer Stelle darauf hingewiesen wurde, dass es sich auch um einen Wurstsalat oder ähnliches handeln könnte)!

Wunderbar!

Oder doch nicht?

Was kann ich als eingefleischter Veganer dazu beitragen? Hm, nichts wirklich Reichhaltiges. Aber das sind viele Salate ja auch – durchmischt, aber leicht.

Leicht tut man sich auch bei der Auswahl des Salates an der Salatbar, da dort meist kein großes Gedränge herrscht. Außer man befindet sich gerade auf einem veganen Brunch. Dann besteht das Buffet sowieso zur Hälfte aus Salaten und Körnern, frisch, bunt, lecker. Bunt ist gut, lecker noch besser, nur Gedränge mag ich eigentlich nicht. Gar nicht. Also, könnte die Salatbar zu einem Ort der Ruhe und Besinnung werden?

Besinnung ist ein schönes Wort. Dem es wird ein B vorgesetzt, hinten dran kommt noch die Innung. Eine Vereinigung, welche die handwerklich hoffentlich geschickte Konkurrenz zum besonnenen Miteinander zwecks eigener Vorteile verpflichtet und sich als Interessensvertretung für alle Zwangsbeglückten fleißig die Füße vertritt und gegenüber anderen auf selbige stellt. Und mitten drinnen steckt, für alle gut sichtbar, der Sinn.

Die Sinne essen mit, bei dem was sich drinnen in den Schüsseln an der Salatbar finden lässt. Meist Salatblätter, im ganzen, zerrupft oder geschnitten, vermischt mit anderen Zutaten, zum Beispiel Gemüse, gerne auch einmal Julienne.

Julienne ist die französische Form für Juliane. Die berühmte Italienerin hieß jedoch Julia ohne -ne, nee? Sie war bekanntlich Romeos große Liebe. Romeo, der Doppelnamenzweitplatzierte eines italienischen Autoherstellers, tat viel dazu, um die Tragödie an Fahrt gewinnen zu lassen. Alfalfa kann man übrigens mit Einschränkungen essen. Nämlich ihre Sprossen. Aus der größten Liebesgeschichte der Literatur ging ja leider kein Spross hervor, weil die Liebenden dazu gar nicht mehr kamen.

Auf den Sprossen einer Leiter hätte Romeo aber flott zu seiner Angebeteten auf den Balkon hinaufsteigen können. Wäre die Geschichte in Österreich angesiedelt, gäbe es statt der berühmten Balkonszene eine Fensterln-Episode. Aber dann würden sie auch nicht Romeo und Julia sondern eventuell Sepperl und Annerl heißen. Und der unglückselige Lorenzo? Der hätte auch dieser Verbindung seinen Segen gegeben. Segensreich, jedoch nicht unumstritten ist Lorenzos Öl. Womit wir bei den Fetten angelangt wären, die uns wieder zum Ursprungsthema zurückbringen. Fette sind essentiell, auch für das Salatdressing. Ohne dieses wäre mancher Salat sehr trocken, so wie jener, den ich hier angerichtet habe. Aber der ist zu 100% gluten-, weizen und kalorienfrei: Mein heutiger WORTsalat.

Mahlzeit!

Advertisements

2 Gedanken zu “Es ist angerichtet

  1. Genau dich wollte ich mit einer Beobachtung erfreuen, die sich leider mit einer Smartphone-Kamera nicht einfangen ließ: Ich lief heute bei einem Metzger vorbei, der mit warmem Mittagstisch, feinen Fleisch- und Wurstwaren sowie Salatbar warb. Du bist als Kundenkreis selbst fürs Fleischerhandwerk identifiziert. 🙂

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s