Märchenstunde

Heute will ich mal ein Märchen aus der Realität erzählen:

Ich war doch in der Epilepsie-Ambulanz, da mein Arzt sich wegen einer Medikamentenumstellung sich nochmal rückversichern wollte. Jedenfalls, ich dahin , meine Geschichte erzählt (Anfallshäufigkeit, Nebenwirkung der Medikamente , ob es besser war früher oder schlechter, wie lange das schon so geht) und ziemlich bald kam der Arzt damit heraus:

Als erstes sollte ein sogenanntes Video-EEG-Monitoring gemacht werden. Das ist ein EEG über 24 Stunden mit gleichzeitiger  Videoaufzeichnung, um EEG und Aktivität einander zuordnen zu können. Am besten mit einem Anfall dabei. Das nächste ein MRT vom Gehirn um Anfallsherde zu lokalisieren, wenn welche da wären.

Das märchenhafte daran ist, das mir in meiner 50 jährigen Krankengeschichte noch kein einziger Arzt gesagt hat, das es sowas überhaupt gibt. Die Möglichkeit einer besseren Diagnosestellung wurde nie in Erwägung gezogen. Da soll noch einer sagen, es gäbe keine Märchen.

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Ein Gedanke zu “Märchenstunde

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