Halleluja, Halleluja

Halleluja ein gläubiges, kirchliches Wort, ein religiöser Ausruf. Wir sind nicht wirklich religiös, keiner Kirche zugehörig und der Jüngste ist nicht getauft (aber hey dafür voll geimpft)

„Halleluja“ ist für uns ein Ausruf, wenn endlich endlich endlich mal was geklappt hat (was sehr unwahrscheinlich war) und es gab dieses Jahr zwei Hallelujas für uns

Die Uroma

Anfang des Jahres, mit jahrelanger Vorarbeit, hatten wir es endlich geschafft, das die Uroma ins betreute Wohnen umzieht. Monatelange Plackerei gegen einen über 80 jährigen agressiv depressiven Sturkopf anzukämpfen war mit Mühe, Schweiß und Tränen verbunden. Aber letztendlich hatten wir es geschafft.

Wofür? Damit der ganze Mist den sie in ihrer alten, wo sie alleine wohnte, Wohnung abgezogen hat, nochmal von vorne losging. Den Umzug hätten wir uns schenken können, sowie die Zeit (2 Monate täglich). Sie nahm kein Essen vom Services an, kaufte nach wie vor alleine ein. Konnte kaum laufen und sich bewegen, nahm keine Hilfe von der Pflege an. Quasi ging der ganze letzte 10 jährige Mist von vorne los. Einziger Unterschied – neue Wohnung ohne Altlasten, schön sortiert und frisch und sauber!

Der Kampf ging dann noch 2-3 Monate weiter, aber leider kann man in Deutschland keinen zu seinem Wohl, Glück zwingen. Dann kam Tag X, wo die Uroma einen schweren Unfall hatte und endlich ein außenstehender Arzt sich der armen alten dement agressiv-depressiv lieben Frau annahm. Er leitete alles in die Wege.

Jetzt wird sie versorgt, ihr wird geholfen. Pflegeheim. Halleluja

Grundschule

Anfang Oktober nahm das Gefühlschaos seinen lauf. Wir hatten uns damals nie Gedanken gemacht, das eine Grundschule schlechter / besser ist als eine andere. Das es so viel zu Bedenken gibt. Und überhaupt es gibt ja die freie Schulwahl. Ja die gibt es auf dem Papier!

Volle Zuversicht gingen wir zur Grundschule unserer Wahl und gingen mit dem Gegenteil der Gefühle nach der Anmeldung wieder raus. Wir sind kein Einzugsgebiet der Schule. Gleicher  Stadtteil, aber die Wohnstrasse ist zu weit weg. Eine andere Schule wäre näher. Die andere Schule ist aber die schlechteste überhaupt. Nur negatives hört und sieht man. Was war jetzt mit freier Schulwahl? Man machte uns keine großen Hoffnungen.

Ein zittern und bangen begann. Schlaflose Nächte, tränenreiche Nächte mit der Frage was machen wir, wenn wir keine andere Schule finden? Er wird an der besagt negativen untergehen oder schlimmeres.

Letzte Woche endlich die Erlösung, er ist angenommen. Ein dreifaches Halleluja !!!!

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2 Gedanken zu “Halleluja, Halleluja

  1. Ein ähnliches Problem hatten wir auch, als die Kinder eingeschult werden mussten und haben uns dann doch den Vorgaben des Schulsprengels gefügt… was im Grunde dann doch nicht wirklich schlecht war.

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