Vorsätzen – mein Wort zum Sonntag

DAS Thema … dieser Woche… noch. Also ich habe ganz bewusst gewartet, bis heute, zum Sonntag.
Sozusagen „mein Wort“ zum Sonntag.
Vorsätze… also etwas was VOR den Sätzen… ach, egal.
Ich sitze grad, bin vor gut eineinhalb Stunden am Neujahrsmorgen erwacht und habe festgestellt:
Das ich keine Vorsätze habe.
Echt, nicht!

Wieso gibts die/das eigentlich?
Warum macht „man“ das?
Wird dann auch eine Systemanalyse und Diagramme und wissenschaftliche Auswertung der Erfüllung dieser… durchgeführt?
Nach einem Monat? Fünf oder zehn Kilo? Weniger?
Aufhören mit Rauchen?
Damit die Wirtschaftsfinanzen schwächen und die eigene und anderer Gesundheit stärken?

Ha – ich werde (weiterhin) nicht mehr IM Beisein anderer Wesen in einem „geschlossenen“ Raum … rauchen.
Das mache ich schon länger nicht mehr! Nicht erst seit der Hund einer Bekannten hustete… in ihrer Wohnung…

Das ist also kein „neuer Vorsatz“.

Abnehmen? Hm… ich hab erst meinen Kleiderschrank ent“mistet“… und mich dabei endlich endgültig von einigen Klamotten „verabschiedet“… die mich immer irgendwie erfreut und gleichzeitig deprimiert haben.
Nein, ich werde da nie wieder reinpassen! Ich bin keine 20 mehr! Und auch keine 30! Und werde nicht wieder… also ihr wisst schon. Ein etwas schmerzlicher Verlust.
Nun denn, ich kann mir auch keine neuen Klamotten kaufen. Es nervt. Also ein paar Kilo… okay. Durch mehr Bewegung… mehr oder ausgiebigere Hunderunden – AU JA!

Hm… neuer Job?
Kann man sich DAS vorsatzmäßig vornehmen?
Meine Versuche bisher in dieser Richtung waren unter anderem mit ständiger Überarbeitung der Bewerbungsunterlagen und Vorbereitungen auf die (leider recht wenigen) Vorstellungsgespräche verbunden.
Dann folgten Höchstmotivation, Euphorie, Absuchen passender Zugfahrpläne und Straßenkarten, Zeitmanagementsplänen für unser privates Vierer-Zusammenleben, Onlineshopdurchsuchen nach „Blazer ohne Knöpfe mit Reißverschluss“ bis zur „Businessmode“.
Dann… hoffnungsvolles Warten. JEDESMAL.
Immer wieder. Ständiges Schauen auf die Mails… mit jedem Tag sank die Hoffnung und die Euphorie.

Was ich mir vornehme: ich gebe nicht einfach so auf.
Ich versuche es weiter. Ich werde weiter suchen und weiter hoffen.

Ist das auch ein (guter) Vorsatz?
Wenn ja – dann ist es gut so.
Verändern will ich mich nicht. Ich bin wie ich bin, du bist wie du bist.
Künstliche Intelligenz wird uns eh eines Tages ein- und auch überholen.
Also möchte ich (mir) solange es geht, die (meine) natürliche Intelligenz bewahren.

Habt alle eine gute erste Januarwoche und überlegt nicht so doll über VorSÄTZE 😉
GGLG Kat

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2 Gedanken zu “Vorsätzen – mein Wort zum Sonntag

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