Nach dem Nachtdienst auf der Straße

Momentan kann man es dem Wetter ein Stückweit zuschreiben, dass einige das Autofahren verlernen oder verlernt haben. Gott, jetzt fängt die schon wieder mit dem Wetter an. Aber gibt es mir gerade mehr als genug Gründe, immer wieder darüber zu berichten und vielleicht sogar ein wenig darüber abzulästern. Wenn man es so nennen möchte. Gerade weil es Thematisch so gut zu passen scheint.

Allerdings scheint nicht nur das Wetter die Menschen dazu zu veranlassen, halsbrecherisch (oder auch nicht) durch die Gegend zu rangieren. Beginnt dies meistens mit Einsetzen des Morgens und des morgendlichen Verkehrs gen Arbeit.

Morgendliches Blödheitsfahren bezeichne ich es inzwischen manchmal. Um genau zu sein, seit heute.

Hasse ich nichts mehr, als merkwürdige Fahrmanöver von meinem Vorder- oder Hintermann, wenn ich meinen Heimweg vom Nachtdienst antrete. Gerade dann, wenn ich in diesem Dienst kaum bis gar nicht geschlafen habe.

Nach einem Nachtdienst mit akutem Schlafmangel, wünsche ich mir im Grunde nichts mehr, als meine Wohnung und das sich dort auffindbare Bett. Gerade MEIN Bett hat es mir dann sehr angetan und möchte von mir Konsultiert werden. Entsprechend möchte ich dann auch gerne zügig dort hin.

Grundsätzlich scheint mir dann aber irgendwer einen Strich durch die Rechnung machen zu wollen. Aus welchem Grund auch immer. Grundsätzlich dann, habe ich mit Vorliebe Trödler oder Hauptsache-Reingezogen-und-das-Gas-nicht-gefunden-Fahrer vor mir. Welche mich zum einen dazu veranlassen, nicht mehr mit der angegebenen Geschwindigkeit fahren zu können, sondern einen regelrechten Wutanfall bei mir auslösen.

Wundere mich inzwischen schon gar nicht mehr drüber, dass ich mich regelmäßig darüber aufrege. Gehört schon zur Normalität. So richtig aufgeregt habe ich mich vor kurzem erst. Als ein Traktor mitten durch den noch anhaltenden Berufsverkehr, durch die Stadt fuhr. Ja. Mitten durch die Stadt. Überholen schien selbst außerhalb dieser, für eine gute Strecke, nicht umsetzbar zu sein.

Kurven soweit das Auge reicht. Die Einsicht schlicht und ergreifend bescheiden. Die Schlange hinter diesem besagten Traktor immer länger werden. Natürlich geht der Fahrer auch nur seiner Arbeit nach. Aber muss dass immer genau dann sein, wenn andere entweder vom Nachtdienst nach Hause kommen oder auf dem Weg zur Arbeit und eh schon spät dran sind? Irgendwie scheinen manche da ein absolutes Talent dafür zu haben.

Der Fahrer des Traktors hatte die Ruhe weg. Selbst als die Autoschlange hinter ihm, gefühlt, 20 Autos oder mehr umfasste. Mal eben rechts ran fahren, schien der Fahrer des Traktors absolut über zu bewerten. Beziehungsweise schien er die Ansicht zu vertreten, dass es überbewertet zu werden scheint.

Aufgrund von akuter Übermüdung und Hirnüberlastung, muss der aktuell begonnene Beitrag nun leider Abgebrochen werden. Der Menschliche PC, auch Hirn genannt, fabriziert nichts sinnvolles mehr.

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s