Vorsicht lang!

Auf der Straße. Tja. Das ist das neue Thema der Woche. So scheint es mir zumindest.Könnte natürlich auch sein, dass ich mich irre, aber laut der Auswertung sollte es rein Rhetorisch gesehen schon genau dieses Thema sein. Glaube ich zumindest zu meinen.

Aber glaube und meine ich so oder so des Öfteren ziemlich viel, was ich nicht genauer ausführen werde. Würde der Text dann nämlich ziemlich schnell ein Ausmaß annehmen, dass keiner lesen würde. Was wiederum schade um den geschriebenen Text wäre. Also lieber kurz und knapp.

Moment. Kurz und knapp kann ich aber gar nicht so gut. Führe ich gerne etwas mehr aus um die Lage genau zu beschreiben. Ich meine damit, dass ich gerne etwas aushole. Allerdings nur ein wenig. Genau dies wurde mir übrigens, bei einem Mitarbeitergespräch vor einigen Monaten, als verbesserungswürdiger Punkt, im Bereich der Tagesdokumentation, unterbreitet. Müsste ich mich diesbezüglich noch etwas verbessern. Knapp, kurz und prägnant. Alle Infos in ein paar wenige Sätze stopfen.

Ich sehe schon, ein Punkt, an dem ich immer noch zu knabbern habe. Und es auch noch eine Weile tun werde. Daran zu feilen und zu üben, mich kurz zu fassen. Meine Beiträge und Dokumentationen auf das „wichtigste“ zu beschränken. Was aber gar nicht so leicht ist, so zeigte es sich zumindest in den letzten Monaten.

Was das jetzt mit dem Wochenthema zu tun hat, weiß ich im Grunde gerade selber nicht so recht. Wollte es einfach mal gesagt und mitgeteilt haben. So am Rande zumindest.

Schaue ich nun aus dem Fenster, so stelle ich für meinen Teil fest, dass dort ziemlich viel Schnee liegt. Kein Wunder bei Temperaturen um die 0 und dazukommendem Niederschlag. Ein absolut normales Naturspektakel. Eigentlich auch ziemlich normal für diese Jahreszeit. Und diesen Monat.

Verursacht dies jedoch ein gewisses Verkehrschaos. Also die kalten Temperaturen mit dazukommendem Niederschlag, den man dann übrigens Schnee nennt, verursachen das Verkehrschaos. Dazukommender Wind, wenn nicht sogar Sturm, erschweren die Lage der Dinge dann noch ein wenig. Wäre ja auch langweilig, wenn alles so einfach wäre.

Davon habe ich allerdings glaube ich schon kurz berichtet. Zumindest hatte ich es mal kurz erwähnt. Außerdem dürfte es in den Radionachrichten regelmäßig Gehör gefunden haben. Was also, kann ich darüber schon erzählen? Im Grunde nicht wirklich viel. Eigentlich kaum. Neues nicht vorhanden.

Sehe schon. Ich quassel mich hier um Kopf und Kragen. Kann man das so sagen? Dichter werde ich auch noch. Wahnsinn.

Auf der Straße also. Ja. Genau dort. Auf diesem Dings, dass Geteert ist. Eine bestimmte Richtung vorgibt. Man aber auch abbiegen kann und dann wo anders raus kommt. Oder vielleicht doch bei dem Selben Ort. Nur ist man dann vielleicht eine Abkürzung oder einen Umweg gefahren. Nein. Blöder Anfang.

Auf der Straße, auf meinem Weg zur Arbeit, begegne ich einem Hund. Mit seinem Besitzer. Der Hund nicht angeleint. Der Besitzer auch keine Anstalten zu machen scheint, den Hund in seine Nähe zu rufen. Okay, handelt es sich um einen kleinen Hund. Einen sehr kleinen Hund. Gott war der klein. Der Hund springt auf mich zu.

Der Besitzer ruft: „Der tut nix, der will nur spielen.“ Im Grunde keine Seltenheit. Habe ich im Grunde keine Angst vor Hunden. Was ist aber mit denjenigen die es dennoch haben?

Okay, ich gebe es zu, ihr habt mich erwischt. Diesen Teil der Geschichte oder meines Versuches, eine Story zum Thema zu liefern, war gerade voll und ganz, bis ins kleinste Detail erfunden. Ja richtig gehört. Habe ich das gerade erfunden. Und mir aus der Nase gepult.

Selbst wenn meine letzte Erzählung gerade mehr oder weniger aus der Nase gepult und an den Haaren herbei gezogen war, ereignen sich doch gerade auf der Straße DIE Geschichten schlecht hin. Fällt mir dazu gerade zwar nichts ein. Aber es gibt sie. Diese Geschichten, die einem dort draußen passieren. Die man dort erlebt.

Wo sollte man sie denn sonst erleben? Zuhause wohl kaum. Wobei vielleicht doch. Aber selbst dann müsste man zuvor irgendwie auf der Straße gewesen sein. Damit sie überhaupt ihren Lauf nehmen können.

Wie sich das schon anhört. Auf der Straße. Da draußen. Vor der Türe. Ist doch auch schon wieder so ein Umgangssprachliches gedingsel. Wo ich mich nun beginne zu fragen, wo das eigentlich her kommt. Diese Redewendung, von der wir es diese Woche haben.

Um ehrlich zu sein, ist es schon faszinierend, wie sich die Sprache so entwickelt. Was da damals, vor vielen Jahren, Jahrzehnten, ja wenn nicht sogar Jahrhunderten, dahinter gesteckt hat. Wie bei der Retourkutsche, die eben leer oder auch nicht leer, zurück gefahren ist, zu ihrem Ausgangspunkt. Im heutigen Sprachgebrauch, aber eigentlich nichts mehr mit dem zu tun hat, was es damals war. Man dies jedoch beibehalten hat, wenn man sich an einem anderen Menschen rächt. Etwas zurück schickt sozusagen.

Wer nun jedoch meint, eine Zusammenfassung meiner seitens über den damaligen Sprachgebrauch von „Auf der Straße“, hier zu finden, der täuscht sich gerade in diesem Moment ganz gewaltig. Würde dies nämlich, so wie ich mich kenne, ganz gewaltig den Rahmen von diesem Beitrag in die Luft jagen. Das könnt ihr mir glauben. Wobei ich mich damit noch gar nicht so viel näher auseinandergesetzt habe, weshalb ich mir nicht mal sicher bin, ob das wirklich dann der Fall wäre.

Bin ich diesbezüglich nämlich noch gar nicht informiert. Weshalb ich daher, gerade in diesem Moment, eine ziemliche Vermutung anstelle. Einen Verdacht, den ich noch nicht bestätigen kann. Es aber vielleicht demnächst noch tun werde. Man wird sehen.

 

Jetzt wünsche ich euch erst einmal eine gute Nacht. 😉

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Ein Gedanke zu “Vorsicht lang!

  1. Hat dies auf Pferdig unterwegs rebloggt und kommentierte:

    Bei diesem Beitrag habe ich mich versucht etwas zu verkünsteln. Aber sei es drum.

    Lest am besten selbst, was mir zu Auf der Straße noch so durch den Kopf geschossen ist. Garantiere jedoch nicht dafür, dass meinen Gedankengängen gefolgt werden kann. 🙂

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