Thema der Woche: 09.01.-15.01.

Liebe Leute,

neues Jahr, neue Anrede, habe ich so bei mir gedacht und ich wünsche euch hiermit noch ein frohes neues Jahr. Ich habe in irgendeinem Stilratgeber nämlich gelesen, dass man das bis Mitte Januar noch darf. Und ich habe es mir in diesem Jahr zum Vorsatz gemacht, alles was ich tue, stilvoll zu tun. Egal was. Ihr solltet mich mal sehen, wie ich stilvoll den Boden wische oder Kniebeugen mache.

Jedenfalls bin ich zurück auf der Schiene (weil ich kein Auto habe) und freue mich, zumindest meinen kleinen sonntäglichen Beitrag zum Wochenthema zu leisten, nämlich das Thema der kommenden Woche zu nennen. Besser gesagt, es ein wenig anzumoderieren und euch in Stimmung zu bringen. Auch deshalb habe ich die Anrede geändert und es kommt noch dicker – ich habe nämlich noch ein paar Weihnachtskilos drauf – ich verzichte auch auf das große Dankeschön, das es jede Woche gab. Das kommt euch geradezu unpassend für das Zeilenende vor? Vielleicht sogar

fremdartig

? … Könnte daran liegen, dass fremdartig unser Thema der kommenden Woche ist. Damit habe ich, der hier wie alle nur ein Fremder im digitalen Internetland ist, artig meine Pflicht getan. Auch wenn ich ein wenig geschummelt habe. Korrekterweise müsste euch mein Verhalten befremdlich vorkommen. Aber wir wollen mal Fünfe gerade sein lassen zu Beginn des neuen Jahres. Das wäre eine fremdartige, aber durchaus denkbare Mathematik, in der alle geraden Zahlen weiterhin gerade, die ungeraden ungerade sind, nur die Fünf aus einer Laune der Natur heraus ebenfalls ungerade ist. Das ist okay. Mathematiker schließen ja die Eins auch aus dem Reigen der Primzahlen aus, obwohl sie nur durch 1 und sich selbst ohne Rest teilbar ist. Gemäß den semantischen Regeln der klassischen Aussagenlogik nach wäre sie damit eine Primzahl.

Okay, ich gebe zu, sowohl Mathematik als auch Aussagenlogik können sehr fremdartig wirken. Dabei habe ich noch nicht einmal davon gesprochen, dass eine Logik existiert, für die gilt: Alle Aussagen in ihr sind noch verwirrender als in der klassischen Aussagenlogik. Damit gilt unter Berücksichtigung des Satzes „Wenn verwirrend, dann großartig“ und „Wenn großartig, dann auszeichnen“: Dieser Logik wird ein Prädikat verliehen.

Genug der logischen Spielereien. Ich habe so etwas früher gern in meiner Freizeit gelöst, auf einer Decke im Garten sitzend habe ich gern die Gültigkeit logischer Aussagen gezeigt. War das fremdartig genug für eine Einstimmung? Sehr schön. Wir lesen uns nächste Woche wieder. Bis dahin:

Gehabt euch wohl!

Ein paar Regeln haben wir und diverse Kanäle, auf denen wir präsent sind: Forum und Facebook (Gruppe, Seite) zum Austausch, Twitter und Tumblr zum Verbreiten. Vorbeischauen, mitmachen, glücklich sein. Außerdem gibt es natürlich das Autoren-Anmeldeformular und die Abstimmung für das Thema der kommenden Woche.

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