Ohne

 

Thema: fremdartig.

Was ist das?  Zerlegt man das Wort mal in seine zwei Silben, so wird daraus: fremd und artig. Artig ist in unserem Sprachgebrauch doch etwas gutes.(Meine ich mich jedenfalls zu erinnern)

Fremd ist etwas, das wir nicht kennen.  Das muß nicht unbedingt schlecht sein. Eben anders. Und deswegen vielleicht schwierig.(Wie die lateinische Grammatik in der Schule oder mit Stäbchen essen.) Aber wie oft war in der Geschichte etwas fremd und kam am Ende dem Bekannten zugute. Neue Ideen zum Beispiel, ungewohnte Denkweisen. Oder um beim stofflichen zu bleiben; frisches Blut in Königshäusern. Der Kontakt mit fremden Dingen, Menschen,Denkweisen, Kulturen (zur Zeit sehr diskutiert)  ist meistens von Vorteil. Auch wenn es im ersten Moment nicht so erscheint. Gutes Beispiel: die Nudel, kommt aus Asien. Wer weiß das heute noch?

Oder die Null. Ist eine arabische Erfindung. Mit den römischen Ziffern wären sicher viele Entdeckungen und Erfindungen nicht gemacht worden. Wobei das manchmal gar nicht schlecht gewesen wäre.(Atombombe)

Vielleicht sollte man sich diese Zusammenhänge durch den Kopf gehen lassen, wenn man Angst vor Fremdem hat. Und sich das „artig“ in dem Zusammenhang doch nicht so seltsam anmutet.

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2 Gedanken zu “Ohne

  1. Eigentlich heisst ja artig so was wie der Art zugehörig. Seltsam (fremdartig ;-)), dass wir das als synomym für brav verwenden. Brav und gehorsam ist man also, wenn man sich der Art, der man angehört, entsprechend verhält. Artig ist also nichts anderes als norm-konform.

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