In der Fremde

Fremdartiges

GERDA KAZAKOU

Mit dieser Ballade hoffe ich gleich zwei Spatzen zu fangen. Denn einerseits hab ich nur noch bis Mitternacht Zeit, mich im Mitmachblog zu Fremdartigem zu äußern, und andererseits bläst Christiane zum letzten Aufgebot für das Balladenwochende.

Idee:
„Baladenwochenende“: Christiane von

https://365tageasatzaday.wordpress.com/2017/01/13/aufruf-balladenwochenende-die-brueck-am-tay/

blog_goes_ballade

Heines Seegespenst, das ich gestern auswählte, war ja womöglich gar keine Ballade, aber das heutige Heine-Gedicht ist garantiert eine. Ich hab es nämlich bei http://www.balladen.de/ gefunden.

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In der Fremde

Heinrich Heine

1.

Es treibt dich fort von Ort zu Ort,
Du weißt nicht mal warum;
Im Winde klingt ein sanftes Wort,
Schaust dich verwundert um.

Die Liebe, die dahinten blieb,
Sie ruft dich sanft zurück:
O komm zurück, ich hab dich lieb,
Du bist mein einz’ges Glück!

Doch weiter, weiter, sonder Rast,
Du darfst nicht stillestehn;
Was du so sehr geliebet hast,
Sollst du nicht wiedersehn.

2.

Du bist ja heut so grambefangen,
Wie ich dich lange nicht geschaut!

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