Mein Nachbar vom…???

Welcher denn, wir haben soviele. Und wiederum viele davon kennen wir sogar – mit Namen!
Manche wiederum kennt „man“ nur vom Sehen, man grüßt sich halt freundlich.
Und das mit dem Wetter oder der Müllabfuhr oder so…

Dann gibt es wiederum Nachbarn, mit denen wir öfter „verkehren“.
Zum Beispiel die A., die vor knapp zwei Jahren ihren geliebten Ehemann durch einen Verkehrsunfall verloren hat.

Sie wohnt mit uns im MFH, kommt immer noch häufig, mehrmals … aber nicht mehr täglich… zum Trösten, Quatschen, Nichtalleinesein…
möchte oft gegen zweiundzwanzig Uhr mal mit uns Abendbrot essen, wo wir meistens schon in der Heia sind…
Sie möchte gern ein Käffchen oder ob wir mal ein paar Scheiben Brot haben oder  „ich hab euch ein bisschen Suppe mitgebracht“ oder mag gerne mal mit mir was kochen oder….
Die ersten Monate nach dem unglaublich furchtbaren Unglück haben wir natürlich ohne Wenn und Aber nahezu alles gern und mit empathischen Verständnis getan, um sie zu unterstützen und ein klein wenig zu trösten. Ihre Familie und die des Verstorbenen waren je nach eigener Verfassung auch da, aber es fiel ihr und ihnen verständlicher Weise schwer miteinander.
Da waren wir als Nachbarn, Freunde und vergleichsweise junges Paar mit zwei – echt jetzt! – tröstenden Katzen doch eher hilfreich.
Er war ein lieber Freund für uns, wir vier waren sogar mal ein paar Tage gemeinsam in Hamburg…
Also nun ist es schon doch manchmal… nicht einfach immer „da“ zu sein und das mit vollstem Herz.
Die „Blumen“ mit den „Zaunpfählen“ dran können wir irgendwie noch nicht so wirklich deutlich machen…
Aber wir haben sie gern, sie ist eine ganz liebe Frau.

Dann gibt es da noch einige von gegenüber, aus den „Blöcken“… die links unten haben auch eine Katze (oder Kater, das erkenne ich dann doch nicht) und wenn wir zufällig mal gleichzeitig lüften oder aus dem Fenster gucken, grüßen wir uns mit Winke Winke. Die alte Dame und ihr (Ehe-?) Mann sind hin und wieder etwas verstritten, was wir, und sicherlich auch andere Anwohner, dann live und in Farbe mitbekommen. Einmal hatte ich schon das Telefon in der Hand, aber ich brauchte den Notruf dann doch nicht absetzen.

Ganz oben in unserem Wohnhaus wohnt nun ein junger Mann, in der Single-Einraumwohnung mit der schönen großen Dachterasse.
Herrlich da oben, von da kann ich super klasse rüber gucken zu meinen vierbeinigen schwarzen Kumpels in den Hof.
Ansonsten ist der Junge … ich weiß tatsächlich gar nicht wie „alt“ er ist… hm…. recht ruhig und umgänglich. Wir haben ein klein wenig geholfen beim Reparieren/Austauschen einiger Terassenbohlen. Und unser Kater war einmal nach Ausbüxen aus unserer Wohnung bei „Ihmchen“ und der hatte grade seine Wohnungstür offen… war echt lustig. Naja, ehe ich mitbekommen habe WO unser Herr Kater war… na egal.

Ja, dann die Kita. Laut. Heftig. Herrlicher Garten und wunderschöne Anlage. Komische ErzieherInnen die irgendwie, für meine Empfindungen, manchmal zuwenig „dabei“ sind. Weil die „lieben Kleinen“ doch immer noch, nur nicht mehr so oft, was über den Zaun schmeißen. Das dann die dort regulär parkenden Autos beschädigt. Man mag verstehen das dies nicht so „toll“ ist.

Es ist gut, manche Nachbarn zu haben. Auch für Post- und Paketboten. Der eine, der „Götterbote“ hat zu gern auch bei uns gekingelt, wenn er Sendungen für „wen anders“ hatte. Weil wir nett sind, hat er gesagt. Und weil wir so nen tollen Knuddel-Kater haben und die Mieze so schöne Augen hat…

Planet Dings“ ist dann wohl dieser wunderschöne Hof schräg rüber… mit den zwei wunderbaren dort lebenden Menschen, zwei wunderbaren Hunden und zwei süßen Katzen.
Mit dem verwildert ausschauenden, aber herrlich romantischen Garten dran. Einer Werkstatt für die „Männers“ zum „Spielen“ und Fachsimpeln.
Dings ist toll und ich bin so glücklich und dankbar dass ich diesen Planeten nun oft und so willkommen „betreten“ darf.
Dings … das passt.
Der große Wuff von dort 😉 hat mich gestern vor lauter Freude fast umgeworfen. Trotz vorgestriger ausgiebiger gemeinsamer Gassirunde und viel Toben.
Die „Kleine“ hat mich zärtlich wie immer mit einem Schmatzer auf die Wange begrüßt. Und die „Hundemama“ zeigt sich ebenso entzückt. Immer wieder und immer noch.
Das ist mein Planet Dings.
Neben unseren vier Wänden, meinem Männe, unseren Lieblingen und unseren Familien ist er mittlerweile mein Glücksdingsplanet geworden.
DANKE dafür.

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