Entschuldige bitte, aber…

Moin Moin meine Lieben!

Seit gestern gehöre ich also auch zum Kreis derer, die hier schreiben. Direkt zu einem ganz tollen Wort. „Aber“ Hm. Dazu fällt mir viel und auch wieder gar nix ein. Denn „aber“ ist ein wandelnder Widerspruch.

Nehmen wir die klassische Entschuldigung. Und seien dabei ehrlich: wie oft folgt der Entschuldigung ein „aber“ mit der wir die Schuld geringer machen wollen oder gar jemand anderem zuschustern wollen. „Aber“ ist der gute Begleiter von Zuweisung, Ausrede und widrigen Umständen. Ich wollte gerne die Welt retten, aber das Wetter war zu schlecht. Blöde Ausrede und ja blödes Beispiel.

Gerne ist „Aber“ auch mit seinem Partner „Vorwurf“ unterwegs: ich wäre ja gerne pünktlich zur Feier erschienen, aber DU warst zu spät da um mich abzuholen.

Gibt es eigentlich auch was Positives zu „Aber“? Spontan fällt mir dazu nichts ein. Also versuchen wir es mal mit den einzelnen Buchstaben:

A… Ansporn, Attraktiv

B…Begeisterung

E…Entzücken

R…Reizend, Raffiniert..

Und zack! Mit dem letzten Buchstaben sind wir schon wieder im negativen Bereich. Jaaa, reizend kann man auch im positiven Sinne sehen, raffiniert hat aber meist den berechnenden Beigeschmack. Klar, kann auch ein Essen raffiniert sein, aber wenn wir etwas raffiniert nennen, ist da auch die böse Schwester Neid direkt ums Eck. Denn wer bewundert, beneidet in der Regel auch gleichzeitig.

Kriege ich da noch was Positives zu dem Wörtchen „Aber“ hin?

Ich denke nö.

Angeli

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5 Gedanken zu “Entschuldige bitte, aber…

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