Thema der Woche 13.03.-19.03.

Ihr Lieben,

 

ich möchte ganz leise anmerken, dass im Thema der kommenden Woche ein Schreibfehler steckt. Aber pssst, nicht verraten. Gewonnen hat nämlich

Rumpelstielzchen

und wie der germanistisch gebildete Mensch weiß, heißt das Märchen „Rumpelstilzchen ohne e“. Zumindest in der aktualisierten Fassung, seitdem irgendwelche Reformer versucht haben, aus dem diskriminierenden Rumpelstilzchen (Schrumpel-Stelzchen, sagt Wikipedia zumindest: Mensch mit kurzen Beinen), also einem Zwerg, einen normalen Menschen zu machen. Der halt rumpelnde Stiele als Beine hat, aber sonst ganz normal ist. Wie ihr es haltet, sei euch überlassen. Ich erlaube mir aber, in der Kategorie das E wegzulassen. Das hat der pssst-ende Schlemihl einfach Ernie verkauft.

Ich für meinen Teil rumple recht selten, sondern bin auf leisen Sohlen unterwegs. Zugegeben, bei Backen und Brauen bin ich dabei, aber mit der Königin ihr Kind könnte ich nichts anfangen. An der Stelle scheint mir das Märchen nicht wohl durchdacht zu sein, es sei denn, das rumpelnde Stilzchen will das Kind fressen. Ansonsten bedeutet so ein Kind nur Arbeit, Geschrei, Masern und Dreck im Haus. Kinder sind damit fast wie Katzen, nur dass die zum Glück keine Masern bekommen sondern nur manchmal Mäuse mitbringen. Es sei denn, sie sind Wohnungskater. Damit gilt: Katze besser als Kind. So ein Kind ist, wenn man es sich recht überlegt, ja auch nicht mehr als ein Rumpelstilzchen. Vom Aussehen wie vom Verhalten – wenn sie mit hochrotem Kopf brüllen warte ich immer drauf, dass es sie am Ende genau so zerreißt wie das Rumpelstilzchen im Märchen.

Man könnte nun einwenden, Kinder brächten ja neben dem zufriedenen Gefühl, seine Gene wie Sporen in die Welt geschleudert zu haben, Glück, Zufriedenheit und all sowas ins Leben, weil sie „so viel zurückgeben“, aber mal ehrlich: Woher wisst ihr denn das? Genau:

„Das hat euch der Teufel gesagt.“ 😉

Ich bin neugierig, was ihr aus diesem Grimmschen Märchen so macht, insbesondere über eine Anleitung, wie man Stroh zu Gold spinnt, würde ich mich freuen. Bis dahin,

gehabt euch wohl!

 

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5 Gedanken zu “Thema der Woche 13.03.-19.03.

  1. Ich vermute hier gewisse Bestechungen im Hintergrund oder gar ghostwriting: „Katze besser als Kind“, das stammt doch sicher aus Herrn Moritz Feder, oder?
    So, ich muss mich dann mal wieder meinen Kindern zuwenden, sonst kriegen die Katzen noch die Panik, wenn hier trotzig getrampelt wird wie beim Rumpelstilzchen …. Pssst! Nicht so laut stampfen!
    😉

    Gefällt 2 Personen

  2. Der Königin ihr Kind… dürfte schon von Anfang an recht verwöhnt sein. Wenn das Rumpelnde Etwas sich UM das Königin-Kind kümmern woll(t)e, dann all die goldenen Tellerchen und protzigen Deckchen und Satin-Strampler… und dann noch das Bettchen und die Möbel… dieser Aufwand! Wenn er das Königinkind ohne all das im Wald zu einem…
    ich glaube ich sollte dazu lieber (m)einen Beitrag schreiben 😀 😀 😀

    Gefällt 1 Person

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