Thema der Woche: 20.03. – 26.03.

Ihr Lieben,

 

ich könnte mir vorstellen, dass ihr schon ganz heiß seid auf das Thema der kommenden Woche. Wahrscheinlich seid ihr mit der Einrichtung eures Schlafzimmers auch nicht mehr zufrieden und wollt den Wecker umstellen. Oder ihr plant euren Urlaub in Großbritannien und freut euch auf die Erinnerung, dass ihr an der Armbanduhr drehen müsst. Aber die Zeiten ändern sich ja nicht nur und der alte Bob-Dylan-Song müsste trotz Nobel-Ehren mittlerweile „The times they are a-shifting“ heißen. Das würde unser Ohr vielleicht auch andere Interpretationen des Songs als der traditionellen Singer-Songwriter-Interpretation öffnen. Zugegeben, Tracey Chapmans traditionelle Version ist großartig, aber richtig viel Spaß hat man eben auch mit der etwas anderen Version von Flogging Molly. Eine Verschiebung des Akzents, auch wenn der Song sich über die Zeiten bewährt hat.

Das neue Thema

Zeitverschiebung

hat aber auch, seien wir ehrlich, Rumpelstilzchen-Potential. Alle Jahre wieder Ende März beklagen zahllose Menschen nämlich die Sinnlosigkeit, dass wir kollektiv die Zeitzone wechseln und uns eine Stunde „gestohlen“ wird. Dankbarkeitsbekundungen Ende Oktober, dass wir eine Stunde „geschenkt“ bekommen, fehlen hingegen. So entsteht die fatale Illusion, alljährlich würden wir um eine Stunde bestohlen, im schlimmsten Fall eine Stunde Schlaf.

Ich gebe es zu, ich mag die Sommerzeit … Und das nicht nur, weil ich dann wie Klein-Ida durch die Natur laufe und vor mich hin zaubere … sondern weil es im Sommer warm ist und morgens hell. Das hilft mir, noch besser aus dem Bett zu kommen.

Wenn ich es recht bedenke, könnte gern das ganze Jahr über Sommerzeit sein, dann bliebe uns auch der Winter erspart. Aber ich wette, dann wären die Rumpelstilzchen, die die Zeitverschiebung für dämliche Bürokratie halten, wieder ganz außer sich und in ihrem Zorn gegen die Zeitmaschine Wecker würden sie noch im Namen des typisch deutschen Wunsches, dass Zeit bitte immer kontinuierlich und nie sprunghaft verlaufen dürfe, das Symbol für souveränen Umgang mit Sprüngen in der Zeit umbringen

Aber ohne Timelords wäre die Fernseh-Unterhaltung nun einmal nicht das, was sie heute ist.Ich für meinen Teil hoffe, ich konnte eure Wahrnehmung ein wenig verschieben und bin gespannt, was passiert, wenn ihr anfangt, die Zeit zu verschieben. Wir lesen uns nächste Woche an gleicher Stelle wieder, wenn ihr nicht zu fest schiebt. Bis dahin,

gehabt euch wohl!

 

P. S.: Mein Tipp, wenn ihr nicht wollt, dass euch eine Stunde Schlaf gestohlen wird: Die Uhren erst nach dem Aufstehen vorstellen und nicht mitten in der Nacht. 😉

 

Ein paar Regeln haben wir und diverse Kanäle, auf denen wir präsent sind: Forum und Facebook (Gruppe, Seite) zum Austausch, Twitter und Tumblr zum Verbreiten. Vorbeischauen, mitmachen, glücklich sein. Außerdem gibt es natürlich das Autoren-Anmeldeformular und die Abstimmung für das Thema der kommenden Woche.

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