Kraut, Rüben und Kümmel

Kraut und Rüben. Denkt man so drüber nach, ist es schon ne ziemlich merkwürdige Redewendung. Wer kam denn darauf? Darauf das Chaos mit Kraut und Rüben zu bezeichnen? Hätte man es genau so gut Himmel und Hölle taufen können. Oder so in die Richtung

Manchmal ist die Sprache schon komisch. Komisch in seiner Entwicklung. Und wie manche Aussagen gar nicht so recht den Anschein machen, warum sie denn genau damit jetzt was zu tun haben. Aber irgendwie weiß jeder was gemeint ist, wenn jemand sagt „Hier sieht es ja aus wie Kraut und Rüben!“ Merkwürdige Entwicklung.

Kraut und Rüben hört sich irgendwie, wenn man sich das ganze mal näher anhört, eher an wie ein Rezept. Kraut und Rüben, DASS Menü schlecht hin.

Man nehme das Kraut und schmeiße die Rüben darauf. Fertig. Nicht zu vergessen der Kümmel. Ist das Kraut dann leichter verdaulich und man bekommt davon, angeblich, nicht solche Blähungen. Da der Kümmel die Verträglichkeit des Krautes verbessert.

Wie es in der Kombi mit Möhren ist, weiß ich nicht und kann ich nicht sagen. Vielleicht Schmeckt der Kümmel dazu auch einfach nur gut und hat überhaupt keine Wirkung auf die bessere Verdaulichkeit. Dazu habe ich ehrlich gesagt zu schlecht Recherchiert um Schlagfertige Argumente, auch wirklich überzeugend anzubringen.

Wobei man bestimmt und mit ziemlicher Sicherheit aus Möhren und Kraut bestimmt was gutes Kochen könnte. Vielleicht einen Auflauf, wenn man dazu noch entsprechend zutaten hat. Wie zum Bleistift Blätterteig und Ziegenkäse. Oder so in die Richtung. Wäre eine Möglichkeit, muss man aber nicht. Oder so ähnlich. Und irgendwie und überhaupt.

 

 

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Ein Gedanke zu “Kraut, Rüben und Kümmel

  1. Aus „geo.de“:

    „Vermutlich bezieht sich der Ausspruch auf das Anbauen von Kohlkraut und Kohlrüben auf dem Feld. Diese wurden früher häufig zusammen angebaut, im Gegensatz zu anderen Feldfrüchten, die säuberlich voneinander getrennt gepflanzt wurden. Möglich wäre auch der Bezug auf einen Eintopf, in dem Kraut und Rüben gemeinsam gekocht werden. Diese Redewendung gibt es übrigens schon seit dem 17. Jahrhundert.“

    Das mit dem Rezept ist also möglicherweise gar nicht so verkehrt. 😉

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