Thema der Woche: 17.04.-23.04.

Ihr Lieben,

vor lauteer Ostereierei gestern … Wo soll ich anfangen? Am Besten vorn, nicht wahr? Ihr kennt das sicherlich auch: Am Gründonnerstag macht ihr alle eure dringenden Einkäufe, weil ihr am Karsamstag nicht unnötig Zeit vertrödeln wollt. Lediglich ein paar Kleinigkeiten (Staubsaugerbeutel, Brühpulver, Eiweißbrot, Eierfarbe, Trockenfutter für den Herrn des Hauses) gilt es noch im weiter entfernt gelegenen Einkaufszentrum mit großem Super- und daneben liegendem Drogerie-Markt zu besorgen. Eine Aufgabe, die sich erfahrungsgemäß in 30 Minuten erledigen lässt: 10 Minuten Bahnfahrt hin und zurück, 10 Minuten Fußweg hin und zurück, 10 Minuten in den beiden Läden. Ihr kalkuliert 5 Minuten mehr ein, weil ein großes Volksfest am Karsamstag seine Pforten in der Nähe des Einkaufszentrums eröffnet und 10 Minuten wegen der ganzen Irren, die ihre Bälger mit zum Einkaufen schleppen, damit auch kinderlose Menschen ein wenig darunter leiden dürfen. Alles in allem opfert ihr dafür 45 Minuten eurer Tagesplanung.

So weit die Theorie.

Jedenfalls gibt es an diesem Osterfest keine bunten Eier, denn die Eierfarbe war weg. Und ich war nach etwa 90 Minuten zu traumatisiert, um im Supermarkt noch Rote Beten, Spinat, Zwiebelschalen und Blaukraut zu kaufen. Ich dachte ja eigentlich, seit ich die Black-Metal-Phase meines Bruders ohne bleibende Schäden überstanden hätte, könne mich nichts mehr schocken. Aber die lautstarken Gespräche von Jugendlichen mit ihrer Streichel-Elektronik (das Gerät heißt Fernsprecher, weil man damit nicht mehr schreien muss!) über Beziehungsprobleme und der 30stimmige Babychor mit dem Weltrekordversuch, das höchstfrequente Schreien durch einen Mensch zu produzieren rückten mich stark an den Rand eines Nervenzusammenbruchs.

Hinzu kam: Mir tat immer noch alles weh wegen der Prügelei um das letzte Päckchen Trockenfutter. Die verrückte Katzenmutter hatte behauptet, sie müsse sieben Katzenkinder durchbringen. Aber was soll ich sagen? Der WG-Kater verhaut mich, wenn ich nicht tue, was er mir befiehlt. Und das restliche Trockenfutter ist ihm am Gründonnerstag-Abend von einem Hunde-Besucher weggefressen worden. Er ist entsprechend ungehalten.

Ihr fragt euch sicherlich, was in (hier bitte entsprechende Formulierung einsetzen) Namen das Ganze zu bedeuten hat? Es ist recht einfach: Ostereierei – das Präludium zu Ostern – für das gilt das Thema der kommenden Woche:

Mag ich nicht!

Und alle Zutaten, die dazu beigetragen haben: Unser WG-Kater, Black Metal, Babychöre in Supermärkten und Menschenmassen, die meine Zeitpläne durcheinander bringen. Was ich hingegen mag: Staubsaugerbeutel, Eiweißbrot und den Wasen. Achja, Spinat mag ich auch. Auch wenn ich keinen gekauft habe. In diesem Sinne: Frohes Osterfest euch, ich bin gespannt, was ihr so nicht mögt. Lasst uns daran teilhaben. Bis dahin,

gehabt euch wohl!

 

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