Ist „Es“ vielleicht ein Akronym?

„In einer echten Gemeinschaft wird aus vielen Ich ein Wir.“
(Erwin Ringel)

Es lebt!

Aber was ist „Es“ eigentlich?

Ist „Es“ es, das von Stephen King erschaffen wurde?

Ist „Es“ nur das neutrale Personalpronomen?

Oder ist „Es“ in einem anderen Sinne eine Mischung aus den Anfangsbuchstaben der Personalpronomen „Er“ und „Sie“?

In der feministischen Auslegung wäre dies wohl der Inbegriff der automatischen Unterdrückung des „Sie’s“, weil es an zweiter Stelle und kleingeschrieben (bzw. seine ihre wahre Größe unterdrückt) wird, oder?

Aber könnte man „Es“ als Akronym nicht hands-565603_1920auch als gemeinschaftsstiftendes Pronomen betrachten?
Ist es nicht egal, wer wir sind, woher wir kommen und was uns verbindet, solange wir den anderen mit Respekt und Akzeptanz in einer friedvollen Gemeinschaft mit einer die Würde des Menschen achtenden Kultur leben?
Wenn wir uns alle ein bisschen „Es“ fühlen würden, wäre niemand mehr allein, sondern Teil einer Gemeinschaft – zu mindestens im deutschen Sprachgebrauch, oder?

Und wäre dann das Thema dieser Woche – „Es lebt!“ – nicht ein wunderbares Beispiel dafür, dass eine ganze Gemeinschaft lebt?

//Nicht ganz die Wortherkunft betreffend
korrekte Grüße senden
Marie und Kathrin

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3 Gedanken zu “Ist „Es“ vielleicht ein Akronym?

  1. Interessante Überlegungen, ganz besonders die herauslesbare feministische Sichtweise. Die ist neben den Gedanken zur Gemeinschaft auf jeden Fall unterstützenswert. Also, auf die Barrikaden: Aus ES muss SE werden! 😉

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