Von Frau Waage, Spiegeln und Spiegeleiern an der Wand

Irgendwie kommt mir das aktuelle Wochenthema so ganz leicht bekannt vor. Schwirrt mir hier eine Auslegung durch den Kopf, die mir genau bei diesem Wort einst durch den Kopf schoss, weil ich nicht richtig las. Spiegelei, Spiegelei. Man stelle sich nun ein Spiegelei an der Wand vor. Könnte ein neues Dekohiglight darstellen. In ferner Zukunft. Oder in naher Zukunft. Wer das dann aber weg macht, ist eine andere Frage.

Ganz zu schweigen von dem merkwürdigen Geruch, den es wohl oder übel, irgendwann von sich geben wird. Und die Füße erst, die es bekommt. Frage mich nur, wo es denn dann hinlaufen will. Sollte man zuvor noch ausfindig machen. Und das Spiegelei an der Wand dazu befragen, wo es hin möchte. Vielleicht sollte ich diesem dann schon mal, in weiser Voraussicht, eine Reise Buchen. Ganz weit weg. One-Way-Ticket in die Wüste vielleicht?

Aber was ist, wenn es dem Spiegelei in der Wüste zu warm ist? Und es Angst vor Verbrennungen hat? Naja, steht bestimmt irgendwo ein Kaktus rum, der einen Schatten wirft. Aber tut das der Kaktus wirklich? Oder glaubt man nur, dass dieser einen Schatten wirft? Und es handelt sich dabei eigentlich um eine Fatamorgana.

Eventuell wäre dann doch eher eine Reise an den Nordpol angebracht. Da möchte ich aber keine Beschwerden hören, von wegen es wäre zu Kalt. Und etwas frostig. Frostbeulen lasse ich mir auch nicht als Ausrede eingehen. Es wird genommen was kommt. Punkt. Gerade dann, wenn es günstig ist. Muss man zugreifen. Klarer Fall. Reicht schon, dass ich dem Spiegelei eine Reise finanzieren soll. Soll mal froh sein, dass ihm das jemand bezahlt.

Was den Spiegel an der Wand angeht. Diesen möchte ich aktuell nicht benutzen, da dieser leider den Glauben daran zerstört, wie ich glaube auszusehen. Vermute der beschummelt mich. Und es handelt sich, bei dem was mir gezeigt wird, um ein eindeutiges Trugbild. Vermute ich, dass der Herr Spiegel eine Vorliebe dafür hat, mir lustige Pünktchen ins Gesicht zu zaubern. Die im Volksmund als Pickel bezeichnet werden.

Und diese Augenränder. Absolut nicht Wahrheitsgetreu. Und vollkommen abweichend von der Realität. Der Realitätsbezug ist hierbei nicht vorhanden. Daran muss gearbeitet werden. Herr Spiegel könnte sich aktuell mit Frau Waage zusammen schließen. Frau Waage traue ich nämlich auch nicht mehr über den weg. Vermute ich, dass auch diese eine verzerrte Realitätswahrnehmung hat. Wobei es sich dabei natürlich auch um einen schlechten Aprilscherz handeln kann. Der sich über das gesamte Jahr hinweg zieht.

Frau Waage und Herr Spiegel machen, meiner Meinung nach, gemeinsame Sache. Wenn ich dann aus dem Haus bin, lachen sie sich ins Fäustchen und glauben, ich würde ihren Schwindel nicht bemerken. Freunde der Nacht, ich bin euch auf die Schliche gekommen!

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Ein Gedanke zu “Von Frau Waage, Spiegeln und Spiegeleiern an der Wand

  1. Hat dies auf Pferdig unterwegs rebloggt und kommentierte:

    Ach ja, das neue Wochenthema ist Online. Wunder Prima. Nicht wahr? Vorbeischauen lohnt sich, gerade bei der Vielzahl an unterschiedlichen Beiträgen. Nein ich mache keine Werbung. Es soll ein leiser Hinweis darauf sein, dass es den MMB gibt. Gerade für diejenigen unter meinen Lesern, die es vielleicht noch gar nicht wissen, dass es diesen Blog überhaupt gibt.

    Und natürlich auch zur Auffrischung, für den Fall, dass es jemandem entgangen ist. Oder vergessen wurde. Oder, Oder, Oder.

    In diesem Sinne. Viel Spaß beim vorbeischneien. Oder besser, vorbeitropfen. Gibt es das Wort überhaupt? Egal.

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