Spieglein, Spieglein …

Moin Moin meine Lieben!

Wie lautet sie die berühmte Märchenzeile: Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“

Gut, meine Regelantwort ist eh: Wer schöner ist wie ich, der ist geschminkt, aber das ist jetzt mal nur eine launige Randbemerkung. ;D

Heute Morgen las ich noch in einer Frauenzeitschrift, dass dieser Vergleich „schöner, höher, weiter“ Fortentwicklung bedeutet und für uns Frauen mit grundsätzlich zu wenig anzuziehen, das Shoppen von Klamotten daher eine biologische Notwendigkeit ist; wir also gar nicht anders können. Gut, das war jetzt eine extreme Kurzfassung eines Artikels aus der aktuellen Instyle und tut auch nix zur Sache, aber beruhigt den einen oder anderen vielleicht auch mal. ;D

Kommen wir zurück zum Spiegel. Ob diese Erfindung so gut war? Manche schauen offenbar ja nicht rein, wenn man so den Klamottenstyle ansieht, für die war diese Erfindung eh für die Katz. Manche schauen rein und finden nur die negativen Dinge an sich, angefangen von hier einer Delle zuviel, da eine Falte an der falschen Stelle… Ein Fall für den Psychiater, den Schönheitschirurgen oder direkt für die Ernährungsberatung. Je nachdem was genau im Argen liegt – für die Augen des Betrachters im Spiegel.

Eigentlich ist so ein Spiegel doch eher negativ behaftet: wer zu oft reinschaut ist ein Narzist, nicht wirklich eine positive Bemerkung. Den Spiegel vorgehalten bekommen – meist nur, wenn man was zu kritisieren hat. Wobei mir immer sofort der Umkehrschluss einfällt: das berühmt berüchtigte Glashaus mit den Steinen.

Wer von uns schaut schon gerne in den Spiegel? Denn er zeigt meist die ungeschönte Wahrheit. Vor allem die „besonderen“ Exemplare: in besonders negativ ausgeleuchteten Umkleidekabinen, vorzugsweise bei H&M, C&A, Ulla P….. Dazu noch volle Beleuchtung von oben, so dass auch wirklich das dichteste Haar so wirkt, als wäre man kurz vor der Glatze, das Winterweiß der Haut besonders bleich an bunter Bademode wirkt und man sich danach voller Wonne eine Flasche Wein und mindestens eine Tafel Schokolade reinpfeifen muss, um wieder Glücksgefühle entwickeln zu können. Wenn man sich nicht vorher voller Wonne aus dem Kellerfenster gestürzt hat!

Gut, an manchen Tagen reicht mir dazu auch eine Schaufensterscheibe. Die spiegeln ja leider auch. Aber freundlicherweise bin ich ja ein wenig älter und hoffentlich weiser geworden und freue mich jedesmal auf meinen heimischen Spiegel. Denn egal wie Scheiße die Dinger in den Umkleiden waren, der zuhause hat mich lieb. Also der im Ankleidezimmer.

Bei dem im Bad ist es Tagesformabhängig. Es gibt strahlende Momente und es gibt durchaus – und leider immer häufiger – die Momente, wo ich mir sicher bin, dass ich bei Vorstellung bei der entsprechenden Institution locker die Rente nicht nur durch hätte, sondern obenauf noch eine Nachzahlung für die letzten 3 Jahre bekäme!

Spieglein, Spieglein….

Angeli

Advertisements

2 Gedanken zu “Spieglein, Spieglein …

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s