Und dann kam …

Bildschirmfoto 2017-06-22 um 16.41.14

… schon wieder ein Schranken, der die Straße versperrt. Ich erkunde den Nebelstein und sein Umland. Als weichgespülter Pfadfinder im wahrsten Sinne des Wortes. Weichgespült, weil im Auto sitzend. Pfadfinder, weil unterwegs ohne GPS, nur mit dem Autoatlas, dessen Karten zu ungenau sind. Am Handy kein Empfang. Rund um mich Wald, durchbrochen von gelegentlicher Zivilisation. Meine Augen schweifen über Hügel, scannen Straßenschilder. Die genaue Karte ist im Kopf, hat aber bereits wieder Lücken. Darum jetzt eine gesperrte Forststraße und kein Weiterkommen. Also zurück. Plötzlich vertrautes Gelände. Ich lasse das Auto stehen und gehe den Rest zu Fuß. Ich bin da! Endlich!


Von mir an dieser Stelle heute ein Drabble (exakt 100 Wörter sollen es sein). Das ist eine wunderbare Übung, um mich kürzer zu fassen.
Die (etwas) längere Version findet ihr übrigens auf meinem Blog. Hier wollte ich euch nicht zutexten.

 

Advertisements

5 Gedanken zu “Und dann kam …

    1. Aber in der Werbung hätte ich einen protzigen Geländewagen, mit dem das Fahrgefühl unbeschreiblich ist. Ich hätte sicher ein GPS, dass immer und überall verfügbar ist. Und das zu einem unschlagbaren Preis, nämlich quasi geschenkt.
      Werbetechnisch bin ich so gesehen ziemlich puristisch unterwegs. Das ist das einfache Leben im mystischen Waldviertel! Womit das Klischee auch wieder erfüllt wäre. 😉

      Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s