Verschwendung

Moin Moin meine Lieben!

Eine echte Herausforderung diese Woche. 2 Themen… ist das schon Verschwendung? Vielleicht von Zeit? Buchstaben sind dazu da, dass man sie schreibt, hier kann von Verschwendung keine Rede sein. Meiner Meinung nach zumindest.

Und damit hätten wir auch schon die Krux an der Sache: was ist Verschwendung? Sorgloser Umgang mit vorhandenen Ressourcen, oder besser übermäßiger Umgang?

Wer bestimmt das? Wer legt es fest? Wo fängt Verschwendung an, wo hört sie auf? Ich las vorhin einen Blog, wo ich mir – als volltypische Frau – zwischendurch gruselnd an den Kopf fasste! Und mir innerlich sagte, dass da jemand das Prinzip von Selbstliebe und dem Nutzen von Körperpflegeartikeln und Klamotten und Accessoires noch nicht wirklich kapiert hätte. Beruhigt hat mich denn doch der Umstand, dass das Geld dann für andere Dinge stellenweise im Übermaß ausgegeben wird. Allerdings für Dinge, wo ich mir sage – ey, nee, geht gar nicht, das ist jetzt Verschwendung!

Wenn ich jetzt umgekehrt von meinen Klamotten und Schuhen und Taschen und Nagellacken und und und erzähle, fasst sich besagte Person vermutlich auch an den Kopf und fragt sich – ey, wozu? Und nein, ich käme im Leben nicht mit 3 Paar Schuhen klar, schon gar nicht in der beschriebenen Form! Nicht umsonst heißt mein Hauptblog „Mein Leben ist bunt“ – das spiegelt sich auch in der Vielfalt meiner Kleidungsmöglichkeiten etc. wieder. Klar, vieles ist über die langen Jahre, denen ich meiner Umwelt schon auf den Sack gehe, gesammelt – das älteste Paar Schuhe ist inzwischen genauso alt wie ich es bin (52 Jahre), wird aber gelegentlich immer noch getragen, ist nicht kaputt und sieht gut aus. Es sind ein paar original 50er Jahre Pumps mit Pfennigabsatz und spitzer Spitze. Erbstück von Oma. Wenn ich damit zutrete, muss ich aufpassen, dass ich nicht in dem Allerwertesten stecken bleibe oder einen Fuß perforiere. Vor allem in meiner Gewichtsklasse! ;D

Und nein, ich bin kein Messie! Ich sortiere durchaus aus und bringe es meist zur Caritas oder verticke es im Netz.

Aber da zeigt sich deutlich, dass man Verschwendung selten festmachen kann. Wo fängt sie an, wo hört sie auf. Ich ärgere mich heute, dass ich ein ganzes Wochenende meine Gesundheit beim Probearbeiten in einer Tanke mehr als arg strapaziert habe und meine Zeit dort verschwendet habe – für nix! Das wird nicht mal bezahlt! Darob könnte ich einerseits echt kotzen, andererseits, war es wirklich verschwendete Zeit? Oder ein Blick hinter die Kulissen einer Arbeit, von der ich jetzt weiß, dass ich sie im Leben nicht machen möchte! Was ich JETZT weiß. Und ich weiß eine moderne Kasse zu bedienen. Also noch was gelernt.

Und nein, ich rede mir meinen Ärger jetzt nicht schön. Oder vielleicht ein bisschen.

Was ist Verschwendung jetzt – positiv oder negativ?

Ich denke im Hinblick auf Konsumgüter kann Verschwendung negativ angesehen werden; gleichfalls im Hinblick auf unsere natürlichen Ressourcen, wie Wasser, Holz etc..

Aber es gibt netterweise auch noch eine Verschwendung die mehr als positiv ist: Liebe und  Mitgefühl. Wer diese Gefühle an seine Umwelt „verschwendet“ bekommt sie tausendfach zurück – zumindest zu guten 99  % aller Fälle. Die 1 % der hoffnungslosen Fälle ignoriere ich jetzt mal.

Und dieses Gefühl verschwende ich gerne und reichlich….

Angeli

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