Mein Leben ist bunt – auch im Morgengrauen!

Moin Moin meine Lieben!

Na, wenn die Themen dieser Woche nicht eine Steilvorlage für Schleichwerbung für meinen ureigensten Blog wären. 🙂

Nee, mache ich natürlich nicht (hüstel), das wäre ja echt plump. Nun denn, beschäftigen wir uns also mit den beiden schönen Themen…

Wem graut es also am Morgen? Mindestens 99 % der Bevölkerung, wenn man sie dazu an einem Sonntag befragt. ;D Morgenmuffel befällt vermutlich das nackte Grauen, wenn sie am nächsten Tag früh aufstehen müssen.

Ich mag den frühen Morgen. Wenn alles noch ruhig ist, wirklich mal ruhig. Kein Vogel der singt, nichts zu hören. Wenn die Welt wirklich mal still ist – der Vorteil vom platten Land. 😉

Vor allem, dann in aller Gemütsruhe den Sonnenaufgang beobachten, die ersten Vögel hören, wenn sie jubilierend den neuen Tag begrüßen! Denn in ihrem Leben wissen sie ja nicht, ob sie den nächsten Morgen auch noch begrüßen können. Zumindest in meinem Umfeld ist es so. Denn da ist am Abend großes Theater und Alarm im Hafen: die Warnrufe von Amsel & Co. rufen mich neuerdings regelmäßig raus in den Garten um wiederholt Lebensretterin zu spielen. Nach etlichen Jahren, wo eher die Katzen diejenigen waren, die Alarm auslösten, so sind die Falken jetzt zurück. Seit 2 Tagen geht einer Abends gegen 21.30 h bei uns auf die Jagd. Und dreht jedesmal gefrustet Richtung Wald ab, wenn ich den schrillen Tönen der Amseln etc. folge und nach dem Rechten schaue.

Aber ich schweife ab.

Klar gibt es noch andere Gründe Grauen vor dem neuen Morgen zu haben. Wem eine schwere OP bevorsteht, der fürchtet durchaus zu Recht den neuen Tag. Auch wenn viele jetzt aufjaulen: ja auch Flüchtlinge sind mit Sicherheit nicht Freunde eines neuen Tages, denn auch sie wissen nicht wo er endet und wie. Und jeder neue Tag bringt sie weiter weg von der Heimat in eine ungewisse Zukunft. Da klatscht bestimmt nicht wirklich jeder Beifall!

Aber gehen wir jetzt mal langsam zum anderen Thema über: Wenn der Morgen sein grau verloren hat, dann macht die Sonne den Tag herrlich bunt. Je nach Wetterlage ist alleine schon der Sonnenaufgang ein Farbenrausch an Rot-Orange-Tönen, auch das Grau der Dämmerung bekommt jede Menge Nuancen bis der Himmel dann in sattem Blau zu sehen ist, gelegentlich vom Weiß der Wolken durchzogen. Außer es regnet, dann gibt es zumindest „Fifty Shades of Grey“. Jau, wieder ein Kalauer. ;D

Aber genau so, wie uns die Farben der Natur das pure Leben zeigen, so ist das Leben an sich. Es gibt glückliche Momente, wo einem alles in hellen lichten Farben erscheint, es gibt Tage, da ist Schwarz die schönste Farbe, die Grau hervorbringen kann.

Oft zeigt sich das auch in der Kleidung der Menschen. Ich bewundere diejenigen welchen, die sich bunte Klamotten anziehen und so durch das Leben gehen. Ein Farbenrausch im Mustermix und doch passt alles zusammen.

Trotz meines sehr bunten, weil ereignisreichen, Lebens trage ich eher Grundfarben. Wenig gemustertes. Und am liebsten… grau! Mal Ton in Ton, mal mit Blue-Jeans, mal mit weiß, auch mal schwarz. Also insgesamt eher dezent und zurückhaltend.

Schade finde ich es, wenn sich Menschen hinter Schwarz verstecken – um zu kaschieren, was sie selbst so farblos macht, dass man erst recht hinsieht. Viele meiner Mitstreiterinnen mit ein paar Kilos (auch ein paar 10 Kilos) zuviel auf den Rippen suchen in meinem Lieblingsdealerladen schwarze Sachen. Wenig Ausschnitt, möglichst Langarm. Dabei sind so wunderhübsche Geschöpfe, die sich verstecken wollen, dass ich es nicht nachvollziehen kann! Nein, ich entspreche nicht der „Norm“ der Öffentlichkeit, nein, ich kann aber auch noch nicht den ollen Rubens begeistern, für den ich wiederum zu schlank wäre – ich bin mollig. Meine Muskeln sind vorhanden, aber gut getarnt, wie meine Bauchtanzlehrerin sagt.

Die Kilos gehen aber nicht durch schwarze Sachen, möglichst auch noch schlabberig und weit ,weg! Warum also soll ich mich selbst depressiv durch den Anblick meines Spiegelbildes machen, indem ich SO rumlaufe?

Versteht mich nicht falsch, ich liebe das kleine Schwarze und mag die Farbe sehr wohl, sie steht mir auch mit am Besten – sehr zur Beunruhigung von GöGa – aber es muss doch nicht sein! Also nehme ich den güldenen Mittelweg: Farben, die mir stehen in einem Schnitt, der mich vorteilhaft zur Geltung bringt – oder zumindest das, was ich zur Geltung bringen will.

In meinem Fall sind das meine Augen – alle vier! 🙂 Ups sorry, ich bin Brillenträgerin, also alle sechs. Wir wollen ja nicht schummeln.

Daher mein kleiner Appell an dieser Stelle, nicht nur an die Mitmoppels: Traut euch an Farben! Macht es dem Leben gleich und lasst auf einen schönen grauen Morgen die bunten Farben folgen!

Angeli

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