Die üblichen Verdächtigen…

Moin Moin meine Lieben!

die letzte Runde hier habe ich irgendwie auf meiner heimischen Insel wohl verträumt (hört sich netter an als „satt verpennt“ ;D).

Jetzt reden wir also über die üblichen Verdächtigen, also über die generell vorverurteilten Übeltäter egal welchen Verbrechens.

Tauchen wir hier in die Krimiwelt ein, so hätten wir da bei Mord zu bieten: den Gärtner, den Butler oder alternativ das Dienstmädchen, die Geliebte/den Geliebten, den gehörnten Ehemann oder halt die Ehefrau.

Geht es um Diebstahl so ist die Auswahl ungleich größer, den da kann fast jeder der Verdächtige sein. Doch auch hier gibt es „übliche“ Verdächtige: die Dienerschaft, irgendwelche Küchenjungen (vorzugsweise entweder dick oder spindeldürr und halb verhungert) oder Küchenmädchen (gleiches Auswahlkriterium). Auf der Straße natürlich das „übliche“ Diebsgesindel oder heutzutage auch gerne Hacker, Bankmenschen etc. Je nachdem in welchem Jahrhundert wir gerade unterwegs sind und was auch gerade so durch die Medien geistert. Insofern würde mich nicht wundern, wenn irgendein Autor auf dieser Welt einen Krimi rund um das Thema Abgaswerte verfasst. 🙂

Aber auch im täglichen Miteinander gibt es bei nicht so gravierenden Vorkomnissen „übliche“ Verdächtige: der Mutter fehlt eine Bluse im Schrank? Kann ja nur die Tochter gewesen sein. Wobei sich mir gerade die Frage aufdrängt, wie ihr Blick wohl wäre, wenn sie das Teil im Schrank des Sohnes entdecken würde…. Hm.

Süßigkeiten geplündert? Logisch, können nur die Kiddies gewesen sein! Der Braten ist vom Tisch verschwunden? Auch hier können es nur Katze oder Hund gewesen sein, auf keinen Fall der verfutterte Ehemann, der hungrig nach Hause kam und nix anderes vorfand bzw. vorfinden wollte.

Wir sind schnell dabei mit Vorverurteilungen. Die und die Handlung – kann nur der und der Personenkreis gewesen sein. Und berufen uns auf Erfahrungswerte. Nicht unbedingt unberechtigt, das gebe ich ja zu.

Wenn ich nach Hause komme und ich finde eine Pfütze oder noch nettere Hinterlassenschaften denke ich auch sofort nur einen Namen, obwohl da noch zwei andere rumlaufen, die das vor ihr auch schon konnten.

Manchmal machen wir es uns verdammt leicht. Zu leicht?

Angeli

 

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