Die üblichen Vedächtigen

Vorsicht!
Der Text unten enthält Pauschalisierungen der übelsten Art. Aber – womit hattet Ihr denn bitte gerechnet, wenn ihr so ein Thema vorgebt?

Wenn ich mir das deutsche, flanierende Pärchen vorstelle, so entsteht in meinem Kopf das Bild von Mann und Frau, die händchenhaltend ihren Zusammenhalt zur Schau stellen. Ab und an haucht er ihr einen Kuss auf die Wange. Dieser Kuss zeigt mehr Besitzanspruch als ehrliche Zuneigung, während sie lächelnd, das Einzelkind an ihrer Hose hängend und zerrend, mit hoch erhobenem Kopf den nächsten DM Markt anvisiert.
Diese Familie spricht für mich von einer geheuchelten Gleichberechtigung – er ist doch stolzer darauf, mehr zu verdienen – und der Versklavung der Eltern durch ihre etwas zu selbstbewussten Kindern.
Die türkische Familie hat die Gleichberechtigung noch nicht ganz für sich verinnerlicht. Hier sprintet der Mann, der sich selbst für den Kopf der Kleinstgruppe hält, vor Frau und Kinder davon. Seine Frau hingegen trottet ihm scheinbar gelangweilt hinterher. Dabei nutz sie den Umstand schamlos aus, dass derjenige der hinterhergeht, die absolute Macht der Überwachung hat. Zuhause wird sich der Mann für jede Kopfbewegung in die falsche Richtung rechtfertigen müssen.
Ich verstehe nicht ganz, warum sich die türkischen Männer das antun, allerdings werden sie wahrscheinlich von ihren Frauen zu eben diesen Taten gedrängt.
Der arabische Mann hat den Irrtum erkannt. Stark verhüllt und wahrscheinlich genauso bärtig wie ihr Gatte, schreiten die Damen, in dicken Wollteppichen gehüllt, vor dem Mann umher. Dieser hat allerdings keine Möglichkeit das Treiben unter den Laken wirklich beurteilen zu können. Wer weiß schon, ob die Frauen jedem Passanten den Mittelfinger entgegenstreckt? Solange man es nicht sieht, kann sie machen, was sie will.
Kommen wir abschließend zu der merkwürdigsten Art des Spaziergangs, welchen ich auf unseren Straßen immer öfters bestaune. Dazu zunächst eine Frage an die Öffentlichkeit. Fällt euch eigentlich auch auf, dass afrikanische Frauen anscheinend immer mit ihren Kindern alleine unterwegs sind?
Auf die Frage, wo denn die Männer stecken, antwortete mir meine Frau trocken: »Schau mal in die Läden mit der Aufschrift ›TipiCo‹.«
Wahrscheinlich wird dies die absolute Dominanz der Frau über den Mann sein. Sie sperrt ihn einfach zu Hause oder in andere Räume mit anderen Männern ein und geht alleine ihren Aufgaben nach.
Mir tun diese Männchen erheblich leid. Als Deutscher lass ich mich dann doch lieber von meinen Kindern bestimmen, als in eine Kita bzw. besser MäTa (Männer-Tagesstätte) abgeschoben zu werden.

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