Planetenübergreifende Gespräche

Liebe LeserInnen,

die Älteren unter Ihnen werden sich erinnern, es gab mal Zeiten, da lag ich mit meinen Votings zur Themenwahl immer daneben und zwar meist sehr daneben. Das war eine willkommene Begründung dafür, mich nicht jede Woche zu Wort zu melden.

Andererseits wurden in den vergangenen drei Wochen mit schöner Regelmäßigkeit die Themen meiner Wahl auch von einigen anderen Abstimmenden favorisiert und ich habe trotzdem nichts geschrieben.

Asche auf mein Haupt.

Mein Nachbar vom Planeten Dings ist in den vergangenen Wochen leicht reizbar. Ich kann sagen, was ich will, alles wird gleich als Provokation gewertet und entsprechend bissig beantwortet. Das wir im Augenblick hauptsächlich über soziale Netzwerke kommunizieren, macht die Sache nicht unbedingt einfacher.

Wie oft habe ich Kommentare überarbeitet und die Worte Schwachkopf und Blödmann gelöscht?

Immer schön sachlich bleiben, ist die Devise.

Aber wenn der Knallkopf so weiter macht, dann werde ich früher oder später auch mal …
Ach nee, ich blockiere den einfach. Soll er doch auf seinem Planeten Dings glücklich werden.

Dass der immer meint, er müsse mir erklären, wie es auf meinem Planeten zugeht, das nervt schon gewaltig. Kann der sich nicht um Dings-Probleme kümmern, anstatt mich andauernd von der Seite vollzuquatschen?

Unschlüssige Grüße aus dem Garten

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7 Gedanken zu “Planetenübergreifende Gespräche

  1. Mansplaining – Mansplaining bezeichnet herablassendes Sprechen eines Mannes, der fälschlicherweise davon ausgeht, er wisse mehr über den Gesprächsgegenstand als die – meist weibliche – Person, mit der er spricht. Der Begriff benennt prägnant die in der Kommunikation häufig von Frauen empfundenen Machtasymmetrien, deren zugehörige Ab- und Aufwertungswirkungen von Männern oft nicht bemerkt werden. Die Wortneuschöpfung entstand bei der Reflexion kommunikativer Machtausübung durch Männer als Teil der verinnerlichten misogynen Einstellungsmuster hierarchischer Geschlechterordnungen.

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    1. Ja dieses Gönnerhafte mit diesem leichten Anflug von: Lass dies und das mal lieber mich machen, dir misslingt es womöglich noch. Boah – und wenn dann der Herr Meister wiedermal nicht mehr als Durchschnitt abgeliefert hat, dann darf nicht ein klein wenig gestichelt werden, denn das wäre ja unsachlich. 😦 😉 🙂

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  2. «Ich kann sagen, was ich will, alles wird gleich als Provokation gewertet und entsprechend bissig beantwortet.» Kannst Du dir vorstellen, woran das liegt? Hast Du jemals ernsthaft darüber nach gedacht?Milde verbessert die Stimmung und schafft eine wünschenswerte Alternative zu der von Streit und Gezänk geprägten Atmosphäre. Spannungen lassen sich minimieren, wenn Sorgen und Nöten mit Milde Ausdruck verliehen wird. Oh ja! Gottes Wort bringt diese Haltung sogar mit Weisheit in Verbindung. Warum kann man sagen, dass durch Milde die „Weisheit von oben“ sichtbar wird?

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    1. Ja, habe ich auch schon versucht. Das wurde dann als Überheblichkeit gewertet und mir wurde vorgeworfen, ich sei konfliktscheu. Schließlich mag Gott auf meinem Planeten eine Rolle spielen. Der Planet Dings kennt andere Götter. 😉 🙂 😀

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  3. Pingback: Karo-Tina Aldente

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