Chaos auf dem SChreibtisch.

„Du meinst es besteht der Verdacht, daß der Jungevergiftet wurde? Ich dachte er ist an den Folgen des Unfalls gestorben.“ Ingar sah ihn entsetzt an. „Sven, du weißt doch ich darf dir sowas nicht in einer laufenden Ermittlung sagen. Aber er war nicht so schwer verletzt, daß er daran hätte sterben müssen. Meinte der Arzt. Deshalb die Obduktion. Ich halte dich auf dem Laufenden, wenn es etwas offizielles gibt. Woher kennst du denn den Jungen überhaupt?“ „Er wollte mich treffen. Doch bevor wir miteinander reden konnten wurde er zusammen gefahren. Ich habe nicht mal seinen Namen erfahren können. OW könnten … Chaos auf dem SChreibtisch. weiterlesen

schlechte Nachrichten

Als die beiden am Bahnhof angekommen waren machten sie sich auf die Suche nach den Schließfächern im Untergeschoß. Lange Reihen mit Schränken für alle möglichen Größen von Koffern reihten sich an einander. Am Mittelgang waren die Zahlen der jeweiligen Schränke in den Seitengängen angeschrieben. Schnell fanden sie das Fach mit der Zahl 163. Es stand sperrangelweit offen und als Sven die Tür schloß befand sich ein Schlüssel im Schloß. „Irgendwie sind wir hier wohl falsch. Was nun?“ fragte Ingar. Sven drehte den Schlüssel hin und her und betrachtete ihn gedankenverloren. Langsam gingen sie in Richtung Ausgang. Als Svens Blick in … schlechte Nachrichten weiterlesen

Das Reisebüro

Das Reisebüro befand sich ein paar hundert Meter vom Park entfernt. Als sie es betraten blieb ihnen im ersten Augenblick der Atem weg. In jedem Winkel des Büros glommen Räucherstäbchen. Der Klang von budistischer Meditationsmusik erfüllte den Raum ebenso erdrückend wie der Rauch. „Hallo?“ rief Ingar die als erste wieder zur Besinnung kam. An den Wänden hingen vor allem Plakate von Veranstaltern die Esoterikreisen anboten. All das passte so garnicht zu dem Flyer, den der Mann im Park verteilte. Sie betraten vorsichtig die hinteren Räume. Auf einer Reismatte saß im Jogasitz eine ältere zierliche Dame mit geschlossenen Augen, die ebenfalls … Das Reisebüro weiterlesen

Aasgaier

Er sah sich um. Schaulustige wagten es endlich näher zu kommen. Das Blaulicht war nun endlich in der Ferne zu sehen. Es fuhr am Park entlang und kam näher. Er angelte die Taschentücher aus der Tasche des jungen Mannes und versuchte das Blut aufzuhalten. Der Boden war übersäht mit Prospekten. Auf einem der Prospekte sah Sven eine notierte Telefonnummer. Er hob es auf. Es war tatsächlich ein Prospekt eines Reisebüros hier ganz aus der Nähe. Die Telefonnummer war nicht aus Stockholm. Zusammen mit dem Schlüssel steckte er das Papier in seine Tasche. Als der Notarzt endlich da war mußte er … Aasgaier weiterlesen

Das Treffen

Was könnte diese Abkürzung nur bedeuten. Sven ertappte sich dabei, wie er sein Kinn kratzte. Als er seine Hand auf die Lehne seines Sessels legte und zu Ingar hinüber schaute bemerkte er, daß sie die selbe Pose eingenommen hatte. Er lächelte vor sich hin. „Hm- Kannst auch unten Parken?…“ murmelte er. „Kebab aus unbehandelter Putenhaltung?“ erwiderte Ingar. „Was ist denn bitte unbehandelte Putenhaltung?“ Sven schüttelte den Kopf und mußte lachen. „Keine Ahnung und Probleme!“ antwortete Ingar. Ihre Unterhaltung verlief noch eine ganze Weile in Vier-Wort-Sätzen mit diesen Anfangsbuchstaben. Irgendwann gaben sie auf und machten sich auf verschiedenen Internetseiten auf die … Das Treffen weiterlesen

Abkürzungen

Er klebte den Zettel an den Spiegel, der über dem Waschbecken und ließ sich kaltes Wasser über die Hände laufen, um es sich anschließend ins Gesicht zu spritzen. Er trocknete sich ab und als er den Blick wieder hinauf zum Zettel vor ihm richtete, fiel es ihm wie Schuppen von den Augen. Natürlich. Das eine war eine Notiz auf der Vorderseite. Sie hatte nichts mit ihm zu tun. Doch das andere auf der Rückseite war die Nachricht an ihn, in Spiegelschrift. Durch das Fett der Pizza war das Papier durchscheinend geworden und die beiden Notizen verschwammen ineinander. Die Augen fest … Abkürzungen weiterlesen

Bis zum Morgengrauen

„Na der ist ja wohl eindeutig an mich adressiert. Deutlicher geht’s ja wohl nicht. Soviel Privatsphäre wirst du mir doch wohl noch einräumen junge Dame!“ söpttelte Sven und warf einen Blick so auf das Stück Papier. Es war von Fett durchtränkt und die Schrift war eher zu erahnen als wirklich zu lesen. „Das da könnte 14.00 Uhr bedeuten.“ meinte Ingar, Sven über die Schulter blickend. „Also ehrlich! Jetzt wird’s mir doch zu bunt.“ Er drehte sich zu der Blondine um und blickte sie vorwurfsvoll an, stehts darauf bedacht ihr den Blick auf den Zettel zu verwehren. „Das ist für mich… … Bis zum Morgengrauen weiterlesen

Pizza für Sven Rotbaum

Auf der einen Seite ärgerte sich Sven, daß er nun Babysitter für die Tochter irgendeines Bekannten von Mark spielen durfte. Warscheinlich irgend ein einflußreicher Ehemaliger aus seiner Studentenverbindung, der seiner verwöhnten Tochter mit dem goldenen Löffel im Mund zu einem gut dotierten Job verhelfen wollte. Auf der anderen Seite hätte sie wirklich häßlicher sein können. Bis jetzt hatte sie noch nicht viel von sich gegeben, war nicht aufdringlich oder so besserwisserisch wie die letzte Praktikantin, die er 14 Tage lang an der Backe hatte. Das war ein Albtraum. Er setzte sich wieder an den PC und wollte sich gerade wieder … Pizza für Sven Rotbaum weiterlesen

Knutschfleck

Im Büro angekommen dauerte es keine Minute bis sein Telefon klingelte. Sein Boss war am Aparat und zitierte ihn zu sich. Das konnte ja ein Tag werden. Was wollte denn der Alte nun schon wieder von ihm. Der Abgabetermin für seinen Bericht zu den Verkehrsunfällen mit Fahrerflucht, die in den letzten Nächten passiert waren war doch erst auf morgen festgelegt. Im Zweifelsfall war er schon fast fertig. Schließlich hatte er gute Kontakte zur Polizei. Er kannte die meisten Polizisten mit Namen und war mit vielen gut befreundet. Es war ein Geben und Nehmen und bisher waren beide Seiten immer gut … Knutschfleck weiterlesen

Die Frau im Aufzug

Normal betrat er den Bürokomplex in dem die Zeitung ihre Redaktion hatte, durch die Tiefgarage. Da er die Fernbedienung zum öffnen nicht gefunden hatte, hatte er zuerst bei Phelipe dem mexikanischen Parkwächter klingeln müssen, der wie immer munter drauf los plapperte in seinem mexikanischen Kauderwelsch. Er verstand lediglich: Problem… Melden… blabalbal …. dringend finden… bis sich das Gitter vor der Zufahrt schlieslich doch hob. Es war immer das Gleiche. Phelippe war ein netter Kerl aber wenn man den Öffner verlor bedeutete das für ihn viel Arbeit und Rennerei. Deshalb machte er einem die Hölle heiß, wenn man nicht mit diesem … Die Frau im Aufzug weiterlesen

Die Hoffnung stirbt zuletzt…

Er suchte wie ein Wilder. Die Türen der Schränke und Schubladen standen offen und der Inhalt ergoß sich auf den Boden des Zimmers. Es war wie verhext. Irgendwo mußte er doch fündig werden. Seine Einzimmerwohnung war sonst so beengend doch heute erschien sie ihm wie ein einziger rißiger Heuhaufen in dem er die verfluchte Stecknadel suchte. Gleich zu Beginn hatte er schon das Gefühl, daß es dieses mal nicht die schnelle Nummer wird. Es half auch sein Trick nicht die Suche dadurch abzukürzen, daß er einfach dort zu suchen begann wo er normalerweiße erst ganz zum Schluß suchen würde. Aber … Die Hoffnung stirbt zuletzt… weiterlesen