Auf der anderen Seite

© by hoschkat

Erstmal lesen. Es ist tatsächlich schon wieder Sonntag.
Unglaublich.
Wenn ich Sonntags merke, dass schon wieder Sonntag ist,
stehe ich oft verunglücklicht „neben mir“.
auf der „anderen Seite“.
Aber ich lese erstmal… was ihr alle schon geschrieben habt…
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Dialog zwischen Dogmatiker und Empiriker über das Nichts

D: Auf der anderen Seite ist nichts. E: Wie nichts? D: Na, einfach nichts! E: Ich meine, wie sieht dies Nichts aus? weiß oder schwarz oder rot? Ist es durchsichtig oder fest, flüssig oder vielleicht gasförmig? D: Dummes Zeug! Nichts ist nichts und sieht gar nicht aus. Da ist nichts, was irgendwie aussehen könnte. E: Aber wohin verschwindet denn all das, was auf dieser Seite  ist? D: Das bleibt auf dieser Seite, ist doch klar. E: Ich meine, wenn einer gelebt hat und hat ein Bewusstsein gehabt, und jetzt stirbt er. Ist das Bewusstsein denn nun hier oder dort? D: … Dialog zwischen Dogmatiker und Empiriker über das Nichts weiterlesen

Hüben wie drüben.

Tasten. Rechts sind die Tasten und in die hau ich rein. Kann man so nicht sagen. Eher drücke ich sie vorsichtig und zaghaft. Ich will ja keinen erschrecken, wenn ich den falschen Ton treffe und es dann laut durch den Raum plärrt. Das mit der Lautstärke kommt ganz auf die andere Seite an. Da steckt nämlich meine Hand im Gurt und zieht. Oder drückt. Mit Feingefühl oder eben auch nicht. Denn je heftiger ich ziehe, umso lauter wird es. Also immer schön sanft. Kraft gebrauche ich immer erst, wenn ich mir sicher bin. Oder wenn ich vor lauter Ärger ein … Hüben wie drüben. weiterlesen

Er mag das Grün

Vor zwei Jahren, kurz nach meinem 27. Geburtstag, wurde bei mir Rheuma diagnostiziert. Ein Schock. Nicht nur für mich, sondern auch für meine bessere Hälfte, die damals noch kein Jahr an meiner Seite war. Von da an machten wir eine ziemlich schwere Zeit durch. Es gab viele Tage, an denen er mir beim Anziehen half. Tage, an denen ich kaum nach einem Glas greifen konnte. Tage, an denen ich unglücklich darüber war, überhaupt noch aufzuwachen. Denn das Leben, das ich führte, war keins, das sich noch nach Qualität und Würde anfühlte. Es war umhüllt von Schmerz und Leid. Aber nicht … Er mag das Grün weiterlesen

Dazwischen und darüber hinaus

„Wenn sich Erwachsene von ihren Stofftieren nicht lösen können, weil diese eine besonders wichtige emotionale Bedeutung haben, ist dies ein Hinweis auf Defizite in der Emotionsverarbeitung sowie auf einen unsicheren Bindungsstil“, erläutert Carlos Schönfeldt-Lecuona, Mitautor der Studie. (Quelle: http://derstandard.at/2000067483719/Borderline-Stoerung-Wenn-das-Kuscheltier-Trost-spendet) Ich … Dazwischen und darüber hinaus weiterlesen