Denn sie wissen, was sie tun

Sie schüttelte entrüstet den Kopf. Wie oft hatte sie ihm schon verboten, so wilde Sachen zu machen. Hatte es jemals geholfen? Nein. Trotzdem balancierte er mit einer Leiter hoch oben auf den zwei Holzbrettern, die er quer auf zwei andere Leitern gelegt hatte. Fast wie ein Akrobat auf dem Drahtseil. So strich er mit seinen über 70 Jahren die Decke. Er schüttelte entrüstet den Kopf. Wie oft hatte er ihr schon verboten, sich die Sachen so zu Herzen zu nehmen. Hatte es jemals geholfen? Nein. Trotzdem ärgerte sie sich wieder über den Enkel, der mit dem Geld nicht bis ans … Denn sie wissen, was sie tun weiterlesen

Erinnerungen an Oma und Opa.

Nein, mit diesem Thema hatte ich keine Freude. Wirklich nicht. Aber ich darf mich wohl nicht beklagen, denn bei der Abstimmung habe ich auch nicht mitgemacht. Ich habe es schlicht übersehen und vergessen. Wie das dann so ist mit ungeliebten Themen, sie rotieren dennoch im Kopf und irgendwann zeigt sich dann oft trotzdem eine Idee. Meine Omas und Opas sind nicht mehr. Von den Großeltern väterlicherseits weiß ich nicht viel. Zu selten besuchten wir sie. Der Opa war ein gemütlicher netter Mann und die Oma ein strenge Frau. Pfuh! Ich kann mich erinnern, dass es meine Mama mit ihr als … Erinnerungen an Oma und Opa. weiterlesen

Oma tut es leid

Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid. Das ist der Titel einer wundervollen Geschichte über eine ganz außergewöhnliche Oma und ihre sehr außergewöhnliche Enkelin. Wer das Buch liest, denkt unweigerlich an seine eigene Oma. Ich hatte immer nur eine. Die andere starb schon Jahrzehnte, bevor überhaupt jemand an meine Zeugung dachte. Meine Oma hatte mit mir eine sehr gewöhnliche Enkelin, glaube ich. Ich wollte Eis, fernsehen und Süßigkeiten. Und auch alles andere, was ich zu Hause nicht durfte. Bei Oma gab es noch nicht mal die „Nutella nur zum Frühstück und dann auch nur auf eine Brötchenhälfte“-Regel. Meine … Oma tut es leid weiterlesen

Von der Bahre bis zur Wiege

Oma und Opa als Thema. Daraus wird rasch eine Geschichte über das Alter, die Vergänglichkeit und vielleicht sogar den Tod. Dabei müsste es doch vor allem eine Geschichte über die Geburt und den Neuanfang sein. Erst mit dem Entstehen einer neuen Generation wird aus der Mutter die Oma, aus dem Papa der Opa. Meine Tante wurde vor ein paar Monaten Uroma. Alle in der Familie haben sich natürlich über das kleine Mädchen gefreut. Ich mich auch. Aber dieses Ereignis machte aus mir auch plötzlich jemanden aus der Großelterngeneration. Ich – eine Großtante! Alles was ein Groß- vorne hat hört sich irgendwie … Von der Bahre bis zur Wiege weiterlesen

Oma und Opa – Hab ich nicht! Kenn ich nicht!

Als ich das Thema der Woche gelesen habe, dachte ich mir nur, sorry, SCHEISSE! Das wird mal wieder ein megatrauriger Beitrag von mir. Dabei wollte ich doch auch mal was Lustiges schreiben. Zum Beispiel eine lustige Anekdote wie meine Oma versehentlich Salz statt Zucker in den Kuchen getan hat. Doch leider, hab ich meine vier Großeltern so gut wie nicht gekannt. Entweder sind sie vor meiner Geburt verstorben oder als sich mein kleines Kindergehirn das noch nicht merken konnte. Jedes Mal, wenn ich das erzähle bekomme ich mitleidige Blicke und werde tröstend getäschelt. Wie schrecklich! Wie kann man denn ohne … Oma und Opa – Hab ich nicht! Kenn ich nicht! weiterlesen

Opa, Ersatzpapa und Held meiner Kindheit

Fast mein Leben lang, mit nur kurzen Unterbrechungen, lebe ich in einer  Mehr-Generationen-WG, früher einfach Familie genannt. Als ich klein war, also schon vor einiger Zeit, lebten meine Mama und ich bei Oma und Opa. Damals war es noch nicht alltäglich, wenn eine Frau unverheiratet ein Kind hatte und es ohne Partner groß ziehen musste oder – wie im Falle meiner Mutter – wollte. Aber ganz allein war sie nicht, denn wir wohnten ja bei meinen Großeltern. Ich glaube, kein Kind, dass so einen großartigen Opa wie ich hatte, vermisst seinen Vater. Ich jedenfalls habe meinen Opa Erich heiß und innig … Opa, Ersatzpapa und Held meiner Kindheit weiterlesen

Chaos auf dem SChreibtisch.

„Du meinst es besteht der Verdacht, daß der Jungevergiftet wurde? Ich dachte er ist an den Folgen des Unfalls gestorben.“ Ingar sah ihn entsetzt an. „Sven, du weißt doch ich darf dir sowas nicht in einer laufenden Ermittlung sagen. Aber er war nicht so schwer verletzt, daß er daran hätte sterben müssen. Meinte der Arzt. Deshalb die Obduktion. Ich halte dich auf dem Laufenden, wenn es etwas offizielles gibt. Woher kennst du denn den Jungen überhaupt?“ „Er wollte mich treffen. Doch bevor wir miteinander reden konnten wurde er zusammen gefahren. Ich habe nicht mal seinen Namen erfahren können. OW könnten … Chaos auf dem SChreibtisch. weiterlesen