Versuch und Irrtum: oder der Stuhl aus dem schwedischen Möbelhaus

Durchaus der einen oder anderen germanischen Sprache mächtig, befindet sich eine bestimmte, die Schwedische, nicht darunter, was dann doch etwas seltsam ist, da sie sich von anderen, möchtegern-beherrschten Sprachen nicht sonderlich unterscheidet … Jedenfalls war ich mir ziemlich sicher, dass der Name eines schwedischen Möbelhauses, welcher für gewöhnlich in gelben Lettern auf Marineblauen Grund prangt sicher etwas ganz tolles heißen würde, tja Pustekuchen, oder eben Irrtum … „Versuch und Irrtum: oder der Stuhl aus dem schwedischen Möbelhaus“ weiterlesen

Aus Fehlern wird man tatsächlich klug

Ich behaupte, dass der Irrtum die Voraussetzung dafür war, dass die Menschheit sich zu dem entwickeln konnte, was sie heute ist. Wir sind also ein riesiger Irrtum? Als dreifache Mutter durfte und darf ich das Wunder der Entwicklung ausreichend studieren. Das Prinzip Versuch und Irrtum ist Entwicklung per se: Ein kleines Wesen versucht sich in verschiedenen Dingen, scheitert, versucht es auf neue Art, scheitert gegebenenfalls  wieder – bis es endlich klappt. Viele Versuche führen zum Ziel. Ein Baby plumpst unfassbar oft auf den Windelpopo, steht wieder auf und wackelt erneut den ersten Schritten entgegen. Nicht selten treibt ein gewisser Zorn … Aus Fehlern wird man tatsächlich klug weiterlesen

Das Sommerloch

Bei Sonnenschein, da flieht der Mensch schon morgens in das kühle Nass. Und regnet es von früh bis spät, so schimpft er nur – ist das nicht krass?   Bei Sonnenschein, da geht der Mensch von A nach B im Schatten nur. Und gibt’s mal keinen Sonnenschein, schreien alle: „Das soll ein Sommer sein?“   Bei Sonnenschein, da liegt der Mensch gerne faul herum und ruht sich aus, er liest am Handy dies und das sucht Unterhaltung mit viel Spaß.   Bei Sonnenschein – Oh weh, welch Graus! – gehen dem Blogger die Ideen aus! Er/Sie grübelt schwitzend, denkt und … Das Sommerloch weiterlesen

Learning by Doing III

  Herr M. ist ein alter Nachbar. Neugierig, innovativ und allwissend hat er auf alles eine Antwort. Selbst wenn Sie ihm gar keine Frage gestellt haben. Und selbstverständlich kann er alle Regeln der Gesellschaft auswendig aufsagen, von den Rasenmähzeiten über Parkabstandsregelungen bis hin zu den Paragraphen der Friedhofsordnung. Und auf seine alten Tage ist er auch recht sportlich unterwegs. Er nennt ein Sittibeik (dieses amerikanische Englischzeugs kommt ihm aber nicht ins Haus!) sein eigen und braust damit von A nach B. Oder sagen wir von A nach AA, man solls ja mit dem Sport nicht übertreiben, das ist nicht gut … Learning by Doing III weiterlesen

Learning by doing II

Ich komme gerade von einer Dienstfahrt aus dem finstersten Niemandsland. Dort ist es so einsam, dass die Dörfer, die alle Ober-, Unter-, Seiten-, Mitteldingsbach heißen, jeweils aus zwei Bushaltestellen und einer Ampel bestehen. Und alle teilen sich eine Laterne, die tags auf Rollen ins nächste Dingsdorf geschoben wird. Ganz hinten im Wald zwischen den Dörfern steht dann mal ein Haus. Natürlich im Dunkeln. Wie ich so zu meinem Auto laufe, höre ich hinter mir ein leises Trippeln. „Gute Nacht!“, flüstert es. Ich drehe mich um und versuche, auf der nachtgrauen Wiese irgend etwas zu erkennen. „Gute Nahacht Gute Nahacht Gute … Learning by doing II weiterlesen