Abrakadabra!

Hallo ihr Lieben, die Sonne lacht. Es ist Samstag. Für so manchen Glücklichen gab es ein langes Wochenende dank des Feiertages am Donnerstag. Am Donnerstag sind sicherlich so einige rumgezogen. Vor allem die Männer mit Bollerwagen und Bier oder auch mit den Fahrrädern. So manche Frau bekam dann einen verwandelten Mann wieder. Einen (hoffentlich nur) dezent angetrunkenen, krebsrot-gebrannten Mann. Sonnenbrand. Oh nein, wo mag der nur herkommen? Wir kennen es doch alle. „Ach das bisschen Sonne!“ und zum Dank sind wir knallerot Ich leider zurzeit auch. Aber nun ja. Was soll man machen, ich werde mich jetzt fleißig mit Apres-Lotion … Abrakadabra! weiterlesen

Krähenhaftes.

Ich verwandle mich. Langsam aber sicher. Aus mir wird mit fortschreitendem Alter eine Krähe. Eine alte Krähe. Kann auch gar nicht anders sein. Jünger werden wir schließlich alle nicht. Dieser Tage fühle ich das ganz besonders. Schuld daran ist wahrscheinlich eine meiner liebsten Leidenschaften, die tatsächlich auch Leiden schafft. Im Blog erwähne ich es öfters: mein großes Weihnachtsprojekt. Ich stricke Puppen für meine Nichten. Dass mein Geheimnis hier gelüftet oder entdeckt werden könnte, ist wenig wahrscheinlich. Die jungen Damen sind noch nicht des Lesens mächtig und die Mamas – sollten sie hier herein stolpern – werden es ja wohl schaffen, … Krähenhaftes. weiterlesen

Hinfallen, Aufstehen, Krone richten

Ich melde mich nun doch endlich wieder zurück. Ich fühle mich dazu nun wieder halbwegs in der Lage. Auch wenn mein Schlafdefizit noch nicht wirklich behoben ist. Und es nur langsame Schritte der Heilung zu verzeichnen gibt. Im Grunde finde ich das jetzige Thema sehr passend, was gerade meine persönliche Lage betrifft. Die Erklärung ist auch sehr kurz und knappt. Räumliche Trennung vom Partner, der Annahme es wäre nur ne Pause und wir finden uns dann wieder. Verständigungsproblem. Vier Wochen nach Auszug (inzwischen sind es knapp 5 Wochen) mal eben ersetzt worden. Klaffende Wunde im Herzen. Irgendwas Schnürt mir ab … Hinfallen, Aufstehen, Krone richten weiterlesen

Mr. Superlativ (oder Was sich nie ändert)

Am Spielplatz (I) Kaum waren sie am Zaun angekommen, rannte er los. Er wollte unbedingt als erster die Schaukeln erreichen. Ein Wettrennen, das er selbst stillschweigend ausgerufen hatte. Als das Mädchen sah, dass der dickliche Bub loslief, grinste sie kurz und sprintete dann ohne Anstrengung an ihm vorbei. Natürlich gewann sie das Rennen. Sie war älter, größer und sportlicher. Als er endlich bei der Schaukel ankam, schaukelte sie schon hoch und rief ihm spöttisch lachend zu: „Verlierer! Verlierer!“ Er fing an zu weinen und zu toben und schlug auf die Seile seiner Schaukel ein, sodass sie hin und her tanzte. … Mr. Superlativ (oder Was sich nie ändert) weiterlesen