Der Deutsche Knutschfleck

        Vor Jahren sah ich beim Brötchenkauf Am Halse der schönen Semmelverkäuferin Eine Anomalie Bei näherer Betrachtung diagnostizierte ich Also keine Verletzung wiewohl den Zierrat Einer leidenschaftlichen Liebesumarmung Da ich selbst, lächelnd, mein wahres Selbst Wie das Deine, Liebender bin, machte ich Dem jungen Fräulein meine Aufwartung als Ein wertschätzendes Kompliment für den rassigen Liebhaber Sie lächelte hold dankbares Gold Zur Sache Der nicht vorhandene Friedensvertrag mit den Siegermächten und das ständig widerholte Thema Unauslöschlicher „Schuld“ am Volke Jüdischen Glaubens hinterlässt am Halse des „Deutschen Michl“ Geistiges Sinnbild des hohen Erzengels Michael Genius der Deutschen als „Volk … Der Deutsche Knutschfleck weiterlesen

Verwirrung als Tarnung der eigenen Bequemlichkeit

oder Der Irrsinn des täglichen Funktionalismus in Verbindung mit dem steten Bestreben nach optimaler Rationalisierung in Kontroverse zu der Bescheidenheit des menschlichen Geistes am Beispiel berühmter Persönlichkeiten   „Ich erinnere mich nicht!“ – Goethe, als er daraufhin gewiesen wurde, man habe ihm die Closelettspülung nun schon zum fünften Male erklärt. Verwirrung als Tarnung der eigenen Bequemlichkeit weiterlesen

Der verwirrte Frühaufsteher

Ich öffne die Augen, kneife sie im gleichen Moment wieder zu, geblendet von den Strahlen der Sonne, die sich ihren Weg durchs Fenster bahnen. Der Versuch, wieder einzuschlafen, scheitert. Es ist zu hell, zu schön der Tag, als dass es sich lohnte ihn zu verschlafen. Mit schweren Augenlidern und Beinen stehe ich auf, schleiche in die Küche, fülle Kaffeepulver in den Wassertank der Maschine und schütte das Wasser in den Filterhalter. Das Wasser tropft aus dem Halter heraus auf die Arbeitsplatte, sammelt sich dort, fließt schließlich an der Tür eines Küchenschranks herunter, bildet eine kalte Pfütze auf dem warmen Parkettboden, ich trete barfuß hinein, … Der verwirrte Frühaufsteher weiterlesen

Klarheit der Verwirrung

Ich wusste nicht, dass mit jeder neuen Situation, die altvertraute Klarheit auf einmal weg sein kann. Verwirrung im Neuen. Ich dachte, dass die eigene Festigkeit in den Gedanken ein stabiles Konstrukt sei. Eines, dass ein- und ausschließt. Verwirrung im Augenblick. Ich glaubte zu wissen, dass mich nichts mehr verwirren kann, weil ich über ihr stehe. Verwirrung in der Ohnmacht. Ich ahnte nicht, dass du mich an der Hand nehmen würdest, ohne sie zu berühren. Verwirrung in der Nichtigkeit. Ich sagte, dass ich nun weiß, was ich will und bin, ohne zu wissen, dass ein Fluss niemals still sein kann. Verwirrung … Klarheit der Verwirrung weiterlesen

So oder ganz anders …

Erkenntnisse gegen Ende der Karenz und einer Woche voller Verwirrungen: Die Karenz ist genau genommen ein langer, sehr langer Urlaub. Wer Bildungskarenz nimmt, ist selbst schuld. Kinder bekommen ist die viel effizientere Variante, denn: Wer bereits plant, zwei Kinder kurz hintereinander zu bekommen und daher von einer Karenz in die nächste nahtlos hinüber gleiten wird (im Falle eines Kaiserschnittes hoffentlich doch mit Naht), der/die könnte sich schon vorab für ein Teilzeitstudium entscheiden (z.B. irgendetwas mit Management und Organisation oder Erziehungswissenschaften – aus Fehlern lernt man ja bekanntlich besonders nachhaltig). Keine Leistungsnachweise wie bei der Bildungskarenz und wie sonst sollte man … So oder ganz anders … weiterlesen

Das Fazit zu früher oder später Stunde

Der nächste Rückblick ist nun anwesend. Auch wenn es um diese Uhrzeit vielleicht etwas komisch und auch etwas zu früh zu sein vermag. Neuerdings, so habe ich festgestellt, ich weiß nicht was ich überhaupt verstellt habe, kann ich keine Beiträge mehr veröffentlichen ohne sie vorher zu planen. Was ist denn da falsch gelaufen? Was weiß ich, mir auch egal. Bekomme ich auch so irgendwie hin, wenn ich das nun hier und jetzt und auf der Stelle von mir geben will. Mal ganz davon abgesehen, dass die Autokorrektur nicht mehr funzt. So ein….Ich muss mir mal genauer die aktuelle Einstellung ansehen … Das Fazit zu früher oder später Stunde weiterlesen

Sehr geehrte Verwirrung…

Sehr geehrte Frau/Herr Verwirrung, ich bin mir nicht sicher, ob es Ihnen bereits aufgefallen sein könnte. Allerdings besuchen Sie mich immer wieder und regelmäßig. Ich wollte Ihnen dies, in diesem oder mit diesem Schreiben mitteilen, dass ich darüber nicht immer sehr begeistert bin. Leider stellte sich in den letzten Monaten heraus, dass dieses regelmäßigen Besuche nicht immer sehr passend zu sein scheinen. Um direkt zu sein, sind Ihre Besuche niemals sehr passend. Verzeihen Sie diese dierekte Art. Allerdings sehe ich keinen anderen Weg Ihnen dies mitzuteilen. Ihre Besuche sind sehr störend, vorallem in folgenden Situationen: * Nach dem Aufstehen * … Sehr geehrte Verwirrung… weiterlesen